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Lavendel richtig schneiden: So verhindern Sie ein Verkahlen von innen

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Von: Anna Katharina Küsters

Lavendel braucht von Zeit zu Zeit einen Rückschnitt, um in Form zu bleiben. Auf Dauer würde die Pflanze ohne Rückschnitt nämlich stark von innen verkahlen.

Hamburg – Kaum eine Pflanze verbinden Gartenfreunde mehr mit Sommer, Sonne und Freiheitsgefühl. Bilder von Lavendelfeldern in der Provence lassen das Herz höherschlagen und den Wunsch nach Lavendel im eigenen Garten wachsen. Die Pflanze wächst dabei gut in sonnigen, windgeschützten Beeten und Töpfen und lässt sich leicht pflegen. Zwei Rückschnitte pro Jahr sind jedoch empfehlenswert.

Lavendel richtig schneiden: So machen Sie Ihre Pflanze dabei nicht kaputt

Lavendel gehört zu Familie der Lippenblütler und stammt ursprünglich aus dem Mittelmeerraum. Dort sind die Temperaturen und Bodenbedingungen für die Pflanze ideal: sonnig, warm und trockene Erde. Zudem hat Lavendel kein Problem damit, an Hängen oder in Steingärten zu wachsen. Besonders der Echte Lavendel ist hierzulande beliebt, denn er ist als eine der wenigen Lavendelpflanzen winterhart.

Daneben gibt es laut dem Norddeutschen Rundfunk (NDR) aber noch folgende beliebte Lavendel-Sorten:

Bei Größe und Blütenfarbe sowie Blütezeit haben Gartenfreunde also eine große Auswahl, wenn es um Lavendel geht. Auch für einen sonnigen Balkon eignet sich Lavendel wunderbar, um etwas mediterranen Flair aufkommen zu lassen.

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Lavendel richtig schneiden: Das ist der richtige Zeitpunkt

Zwei Rückschnitte im Jahr helfen dem Lavendel dabei, im Laufe der Jahre nicht von innen zu verkahlen. Deswegen sollten Gartenfreunde die zwei Schnittzeitpunkt beherzigen und dann sowohl Lavendel im Beet als auch im Topf eine neue Form verpassen. Am besten greifen Gärtnerinnen und Gärtner dafür im frühen Frühjahr und im Sommer zur Schere.

Im Frühjahr ist es wichtig, dass der Lavendel noch nicht blüht und noch nicht ausgetrieben hat. Zudem sollte kein Frost mehr herrschen, es ist also etwas schwierig, den richtigen Moment abzupassen. Etwa zwei Drittel der Pflanze nehmen sich Gartenfans dann vor. Dabei müssen sie aufpassen, dass sie nicht zu tief ins alte Holz schneiden.

Der zweite Rückschnitt erfolgt dann im Sommer, kurz bevor die Blüte zu Ende geht. Dafür schneiden Gartenfreunde das erste obere Drittel der Pflanze ab, also die blühenden, langen Stiele. Die Lavendel-Blüten lassen sich dann auch trocknen und als Dekoelement nutzen*. So geben sie dem Lavendel die Chance, ein zweites Mal im Jahr auszutreiben und die Pflanzen stecken nicht unnötig viel Kraft in die Bildung ihrer Samen. Wer diesen Schnitt verpasst, sollte nach August lieber die Finger von der Schere lassen, sonst besteht die Gefahr, dass der Lavendel erfriert. *Ruhr24.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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