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Kuhschelle: Deshalb ist die schöne Wald- und Wiesenpflanze behaart

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Von: Joana Lück

Fünf Küchenschellen in einer unscharfen dunklen Umgebung. (Symbolbild)
Sowohl Stängel als auch Blüte sind bei der Kuhschelle behaart. (Symbolbild) © Bernd Jürgens/Imago

Vielleicht haben Sie die Kuhschelle schon auf Wiesen oder sogar in Ihrem eigenen Garten angetroffen. Die lilafarbende Blume ist an ihrern feinen Härchen zu erkennen.

Hamburg – Kuhschelle, Küchenschelle oder Pulsatilla vulgaris: Die filigrane Augenweide gehört zur Familie der Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae) und wächst in ganz Europa auf Halbtrocken- und Trockenrasen. Die Blume mit der kuriosen Behaarung ist zwar äußerst schön anzusehen, gehört aber zu den Giftpflanzen.

Kuhschelle: Deshalb ist die schöne Wald- und Wiesenpflanze behaart

Laut dem Norddeutschen Rundfunk (NDR) ist die Blütezeit der Küchenschelle von März bis April. Die Staude eignet sich für Steingärten und dankt einen sonnigen Standort. Achtung: Die giftige Pflanze nur mit Handschuhen anfassen und aufpassen, wenn Sie spielende Kinder oder Tiere in ihrer Nähe haben. Besonders machen die Kuhschelle die feinen Härchen an Stängel als auch an Blättern. Das zeichnet die dichte Behaarung aus:

An sonnigen Tagen öffnen sich die Blüten morgens und schließen sich bei Sonnenuntergang wieder – sie ist somit eine Rhythmuspflanze. An Tagen ohne Sonne bleiben die Blüten geschlossen.

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Kuhschelle: So können Sie die Kuhschelle im Garten anpflanzen

Kuhschellen auf einer Wiese aus Gras und Heu. (Symbolbild)
Die Kuhschelle ist schön, aber giftig. (Symbolbild) © Marcus Bosch/Imago

Die Kuhschelle mag sonnige Plätze auf einem lockeren und durchlässigen Boden. Gegebenenfalls kann man etwas Sand mit in das Pflanzloch geben. Die Schellen sollten mit einem Abstand von 30 Zentimetern gepflanzt werden. Beliebt ist die Kuhschelle im Beet zusammen mit Polsterphlox, Farnen oder einem etwas höheren Federgras. So wirkt das Beet voller und ist ein echter Hingucker.

Pulsatilla vulgaris ist ein typischer Kaltkeimer, weshalb die Aussaat im frühen Dezember erfolgen kann und die Aussaattöpfe dann direkt nach draußen kommen. Die Küchenschelle ist zudem winterhart, kommt aber auch gut mit zeitweiser Trockenheit zurecht. Die Blumen werden etwa 30 Zentimeter hoch und sind besonders robust gegen Schädlinge wie Schnecken und Krankheiten. Gut zu wissen: Die Kuhschelle ist ein echter Insektenmagnet und wird insbesondere von Bienen* geliebt. *Landtiere.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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