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Küchenkomposter: Welche Möglichkeiten gibt es und welche Nachteile haben sie

Erstellt:

Von: Mattias Nemeth

Jetzt, wo die Wurmkiste und der Bokashi-Eimer in der wohlverdienten Winterpause sind, weiß man oft nicht, wohin mit den Küchenabfällen, doch auch hier gibt es Lösungen.

München – Es gibt einige Möglichkeiten, die Küchenreste auch direkt in der Küche zu verwerten. Jedoch ist nicht jede der im Ansatz guten Ideen bereits ausgreift. Doch welche Möglichkeiten gibt es und welche ist die richtige für Ihre Küche? Denn auch im Winter müssen Sie nicht Ihren Bioabfall verschwenden.

Küchenkomposter: Welche Möglichkeiten gibt es und welche Nachteile haben sie

Eine Möglichkeit ist ein elektrischer Küchenkomposter, dieser zerkleinert und erhitzt die Gemüsereste, um daraus Dünger herzustellen. Das ist ein sehr guter Ansatz, da somit alle Essensreste verarbeitet werden können. Nur leider haben Sie ein großes Problem. Denn aktuell brauchen diese Geräte so lange für ihre Arbeit, dass der Stromverbrauch sehr hoch ist, so zumindest die Kunden- und Testberichte.

EIn Biomülleimer voller Küchenreste. (Symbolbild)
Der Biomüll muss nicht verschwendet werden, sondern kann auch im Winter kompostiert werden. (Symbolbild) © imagebroker/begsteiger/Imago

Alternativ gibt es auch normale Küchenkomposter, diese sind mit austauschbaren Kohlefiltern ausgestattet, um unangenehme Gerüche zu verhindern. Dafür braucht man ungefähr so viel Platz wie für einen zweiten Mülleimer. Aber es gibt auch kleinere, aufhängbare Version. Etwas mehr Platz braucht dann schon der Wurmkomposter für die Wohnung. Diesen gibt es aus Ton oder aus Holz. Ist dieser gut gepflegt, entstehen auch keine unangenehmen Gerüche. Allerdings geht etwas schief, dann hat man die entkommenen Würmer in der Küche, was ein kleiner Nachteil ist. Hier können Sie Folgendes kompostieren*:

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Küchenkomposter: Bokashi im Winter und weitere Alternativen

Aber Sie können sich auch einen Küchen-Bokashi-Eimer zulegen. Diese haben meist ein schlankeres Design und ähneln einem modernen Küchenabfalleimer. Aber Sie können auch Ihren Balkon oder Garten-Bokashi-Eimer über den Winter in der Küche verwenden. Hier ist der Nachteil, dass man Bokashi-Streu und Mikroorganismen braucht. Diese müssen hinzugekauft werden. Der Vorteil ist, er fermentiert die Küchenabfälle und Sie erhalten einen wertvollen Dünger, der dem Kompost vergleichbar ist, wie kraut&rüben berichtet. 

Es gibt auch Biomüll-Eimer aus Bambusfasern oder ähnlichen nachhaltigen Materialien. Jedoch sind diese meist ohne einen geeigneten Schutz vor den unangenehmen Gerüchen. Aber haben Sie einen Balkon oder ein Gewächshaus, die nicht komplett durchfrieren, können Sie die Küchenabfälle in einem Topf vergraben oder Sie können diese im Gewächshaus als Flächenkompostierung verwenden. *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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