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Kräuterwanne: So bestücken Sie die wärmende Pflanzenoase am besten

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Von: Anna Katharina Küsters

Kräuterwannen eignen sich wunderbar, wenn es im Garten einen warmen, sonnigen Ort gibt. Dort wachsen in der Wanne die Pflanzen dann hervorragend heran.

München – Viele mediterrane Kräuter mögen es warm und trocken. Das ist hierzulande nicht immer der Fall, doch so manche Ecke im Garten bietet auch für diese Pflanzen beste Voraussetzungen. Damit die Kräuter dort auch gut heranwachsen, brauchen sie die perfekten Bedingungen im Boden. Eine zur Kräuterwanne umfunktionieren Blechwanne ist ideal, da sich die Erde dort gut aufwärmt und die Pflanzen genügend Platz haben.

Kräuterwanne: So bestücken Sie die wärmende Pflanzenoase am besten

Mediterrane Kräuter immer griffbereit zu haben, ist eine Wohltat. Denn die Kräuter sehen nicht nur schön aus, sie werten die Sommer-Küche auch extrem auf. Gartenfans, die mit selbst gezogenen Kräutern kochen oder sich daraus leckere Sommer-Cocktails mischen, merken schnell, dass die Frische der Blätter einen enormen geschmacklichen Unterschied machen. Doch bis es so weit ist, müssen die Kräuter erst mal heranwachsen.

Besonders gut eignet sich dafür eine sogenannte Kräuterwanne. Das ist im Prinzip eine alte Blechwanne, die Gartenfreunde recyceln und zu einem Kräuterbeet umfunktionieren. Besonders gut wachsen dort beispielsweise folgende Pflanzen:

Die mediterranen Kräuter lieben es sonnig und entwickeln vor ihrer Blütezeit aufgrund der in ihnen enthaltenen ätherischen Öle besonders intensive Aromen.

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Zu sehen ist ein Mädchen, dass auf einer Wiese sitzt und einen laufenden Wasserschlauch in die Luft hält. Vor ihr steht eine Blechwanne, die mit Kräutern bepflanzt ist (Symbolbild).
In einer Kräuterwanne wachsen mediterrane Kräuter sehr gut (Symbolbild). © Sandra Roesch/Imago

Kräuterwanne: Die Befüllung muss stimmen

Bevor es jedoch so weit ist, braucht die Kräuterwanne die richtige Befüllung. Denn der Standort kann noch so gut sein, wenn nicht genügend Nährstoffe oder Wasser vorhanden sind, gedeihen die Kräuter nicht. Deswegen müssen Gartenfreunde, sobald sie eine Blechwanne gefunden haben, diese zuerst etwas behandeln. Das bedeutet, sie bohren Löcher in den Boden, damit das überflüssige Regenwasser auch abfließen kann.

Darauf kommt dann laut dem Bayerischen Rundfunk (BR) eine zehn Zentimeter dicke Drainageschicht. Dann geht es weiter mit der richtigen Erde: Dabei eignet sich normale Blumenerde gut. Sie alleine würde aber auf Dauer zu viel Struktur verlieren, sodass die Erde zu etwa einem Drittel aus Lavasteinen oder Kieselsteinen bestehen sollte. Die Steine machen die Erde strukturstabil. Das bedeutet, dass sie nicht in sich zusammensackt, sondern das Wasser abfließen kann und die Wurzeln der Kräuter genügend Luft bekommen.

Alles gut vermischen, dann kann es ans Bepflanzen der Wanne gehen. Dabei müssen Gärtnerinnen und Gärtner darauf achten, dass sie den Kräutern genügend Platz lassen. Denn auch wenn die Jungpflanzen noch recht klein sind, so brauchen sie im Laufe der Wochen immer mehr Platz und kommen sich bei zu enger Bepflanzung schnell in die Quere. *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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