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Kirschblüte: Seit Ende März sichtbar dank mildem Winter

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Von: Joana Lück

Ein Traum in Pink oder Weiß: Die jährliche Kirschblüte verwandelt Gärten, Parks und sogar triste Stadtabschnitte in japanische Wohlfühloasen.

München – Als „Hanami“ bezeichnen die Japaner die Zeit im April, die neben der Kirschblüte auch für den Frühling und den Neuanfang steht. Traditionell werden während diesen Tagen in den ersten beiden Wochen des Aprils viele Feste gefeiert, die meisten davon draußen. Auch wenn es hierzulande keinen expliziten Feiertag anlässlich der Kirschblüte gibt, tausende Kilometer weiter westlich bergen Kirschbäume nicht weniger große Freude als in Ihrem Ursprungsland Japan.

Kirschblüte: Aufgrund des milden Winters sieht man sie in diesem Jahr schon jetzt

Blühende Kirschblüten an mehreren Bäumen. (Symbolbild)
Schon seit Ende März blühen vielerorts die Kirschbäume. (Symbolbild) © Markus Tischler/Imago

Zusammen mit den klassischen Frühblühern wie Krokussen, Tulpen und Schneeglöckchen deuten auch die zarten und üppigen Kirschblüten (japanisch „Sakura“) auf ihn hin: den bevorstehenden oder bereits eingezogenen Frühling. Da dieser März der sonnigste seit einem halben Jahrhundert war*, konnten sich auch dementsprechend früh die Blüten des Kirschbaums (Prunus) ausbilden. Folgende Zierkirschen haben die schönste Blütenpracht:

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass besonders die Zierkirschen (Prunus serrulata) ein Hingucker im Frühlingsgarten bilden. Bis zu einer Million Blüten hüllen den Baum in ein üppiges Blütenmeer, welchen neben dem schönen Aussehen auch noch mit einem betörendem Duft begeistert. Die dunkelgrünen und spitz-ovalen Blätter entwickeln sich erst, wenn die Blüte bereits beendet ist. Im Herbst setzen die Blätter mit Farben in Tiefrot ebenfalls einen schönen Akzent.

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Kirschblüte: So gedeiht der Baum in Ihrem Garten

Zierkirschen gehören in unseren Breitengraden immer zu den winterharten Pflanzen. Zu beachten ist, dass der Platzbedarf bei den Gewächsen sehr schwankt, aber nicht selten bei zehn oder sogar dreißig Quadratmetern liegt. Kleinere Sorten sind Sauerkirschbäume, die Japanische-Hänge-Nelkenkirsche und die Geschlitzte Kirsche „Kojou-no-mai“, die allesamt auch in einen kleinen Vorgarten passen. Einziger Wermutstropfen der Kirschblüte: So schnell wie sie aufgetaucht ist, verschwindet sie leider auch wieder. Denn nach etwa 14 Tagen fallen die Blütenblätter zu Boden. *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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