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Keimfähigkeit von Saatgut erhöhen: Mit diesen Tricks keimen die Samen besser

Erstellt:

Von: Mattias Nemeth

Jetzt im Januar beginnt die Aussaatzeit. Hat man nur noch wenige Samen, ältere Samen oder ist sich nicht sicher, wie die Qualität der Samen ist, dann kann man die Keimfähigkeit von Saatgut erhöhen.

München – Bei Saatgut spielt die Qualität eine große Rolle. Das bemerken Hobbygärtner vor allem an der Keimfähigkeit. Es ist dann immer ein großes Ärgernis, wenn nicht mal die Hälfte der teilweise hochpreisigen Samen aufgehen. Meistens suchen die Gartenfans den Fehler dann bei sich, aber in einigen Fällen liegt es tatsächlich an den manchmal nicht ausgereiften Samen oder älteren oder schlecht getrockneten. Doch es gibt Tricks, um die Keimrate zu erhöhen, natürlich klappt es nicht bei allen Samen, zum Beispiel kann unreifes Saatgut nicht keimen, aber reifes Saatgut hat gute Chancen.

Keimfähigkeit von Saatgut erhöhen: Mit diesen Tricks keimen die Samen besser

Wenn Sie viel aussäen möchten, dann sind die Methoden zwar etwas aufwendiger, aber auch dann kann es sich auf jeden Fall lohnen, die Keimrate für ein noch besseres Ergebnis zu erzielen. Doch vor allem, wenn Sie von einer Sorte nur noch altes oder eine geringe Anzahl von Saatgut haben, empfiehlt sich Folgendes:

Das Baden oder Beizen von Saatgut sorgt dafür, dass die Samen schneller austreiben und die Pflanzen wachsen gesund heran, wie kraut&rüben berichtet.

Viele frisch gekeimte Keimlinge. (Symbolbild)
Mit einigen Tricks kann die Keimrate deutlich gesteigert werden. (Symbolbild) © blickwinkel/Imago

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Keimfähigkeit von Saatgut erhöhen: Die richtigen Vorraussetzungen schaffen

Was bei der Keimrate ebenfalls eine sehr wichtige Rolle spielt, sind die richtigen Keimvoraussetzungen. So muss unbedingt zwischen Lichtkeimer und Dunkelkeimer unterschieden werden. Wie der Name schon sagt, brauchen manche Pflanzen Dunkelheit und manche Licht zum Keimen, je nachdem müssen sie mit viel oder kaum Erde bedeckt werden. Die richtige Erde ist ebenfalls wichtig, denn zu stark gedüngte Erde kann nicht nur die Entwicklung der Keimlinge schädigen, sondern auch die Samen verbrennen. Deshalb lieber Aussaaterde oder Wurmhumus oder Kokoserde verwenden. Auch die unterschiedlichen Keimtemperaturen spielen eine große Rolle, denn es gibt auch Warm- und Kaltkeimer*. Aber das allerwichtigste ist, dass die Aussaaterde feucht gehalten wird und nicht austrocknet. Beachtet man diese Tricks, dann wird die Keimrate Ihres Saatgutes stark erhöht und Sie können sich auf tolle und starke Pflanzen freuen. *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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