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Johannisbeeren vermehren: So leicht ziehen Sie sich eine neue Pflanze

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Von: Anna Katharina Küsters

Im Sommer gehört das Naschen der roten und schwarzen Johannisbeeren mit dazu. Die Ernte wächst bekanntlich mit jedem Strauch, deswegen lohnt sich eine Vermehrung.

Münster – Johannisbeeren naschen wahrscheinlich viele Gartenfreunde im Sommer gerne direkt vom Strauch. Damit der auch im Sommer wieder viele Beeren trägt, ist ein Verjüngungsschnitt im Frühjahr wichtig. Aus den abgeschnittenen Trieben lassen sich dann auch Stecklinge gewinnen, durch die eine Vermehrung der Johannisbeere gelingt.

Johannisbeeren vermehren: Mit Stecklingen ziehen Sie neue Pflanzen heran

Die Johannisbeere, so wie wir sie heutzutage kennen, ist wahrscheinlich aus Kreuzungen verschiedener Wildarten aus Europa und Asien hervorgegangen. Schon im Mittelalter kannten die Menschen die Pflanze. Die Gattung der Johannisbeere (Ribes) gehört zu Familie der Stachelbeergewächse, zu dieser Gattung gehören viele verschiedene Arten wie zum Beispiel die Rote und die Schwarze Johannisbeere. Die verschiedenen Arten unterscheiden sich beispielsweise in ihrer Form, Größe und bei den Beeren. Johannisbeeren lassen sich mittlerweile auch gut als Säulenobst auf dem Balkon kultivieren.

Laut der Landwirtschaftskammer NRW ändert sich der Geschmack der Beeren je nachdem wie hoch ihr Säuregehalt ist. Die enthaltene Gerbsäure in den Beeren der Schwarzen Johannisbeere ist besonders stark vertreten, sodass ihre Beeren recht herb schmecken. Die Beeren der Weißen Johannisbeere hingegen schmecken sanfter und süßlicher.

Neben ihres leckeren Geschmacks zeichnen die Beeren aber weitere, besondere Inhaltsstoffe aus wie zum Beispiel:

Johannisbeeren unterstützen also auf voller Länge das Immunsystem und pushen vor allem den Vitamin-Gehalt im Körper nach oben. Besonders zur Erkältungszeit ist daher Saft aus Schwarzen Johannisbeeren beliebt. Gärtnerinnen und Gärtner, die ihre Johannisbeere im Garten gerne vermehren möchten, um noch mehr Beeren zu gewinnen, können das leicht über Stecklinge.

Johannisbeeren vermehren: Schritt für Schritt zur neuen Pflanze

Naschobst im Garten ist immer eine gute Idee, vor allem wenn es noch so gesund ist. Gartenfreunde müssen dafür gar nicht teure neue Pflanzen kaufen, sondern können ihren Johannisbeerstrauch leicht aus Stecklingen vermehren. Im Frühjahr steht sowieso der Verjüngungsschnitt an, den braucht die Pflanze, um im Sommer wieder viele Beeren zu tragen. Dabei kürzen Pflanzenfans den Strauch auf acht Haupttriebe herunter. Altes Holz schneiden Gärtnerinnen und Gärtner dabei möglichst bodennah ab, alte Triebe erkennen Sie an ihrer dunklen Färbung*.

Die alten Triebe sammeln Gartenfreunde und schneiden die Knospen ab. Laut Mitteldeutschem Rundfunk (MDR) ist es nun sinnvoll, eine Plastikkiste zu nehmen und diese mit Substrat wie Perlite zu füllen. Dann gießen Pflanzenfans das Substrat gut an und stecken die etwa 20 Zentimeter langen Stecklinge aufrecht in das Substrat. Nun heißt es abwarten. Haben die Stecklinge Wurzeln gebildet, pflanzen Gärtnerinnen und Gärtner sie in die Erde im Garten. *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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