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Iris als Frühblüher: Deswegen ist die Schwertlilie eine ausgezeichnete Frühlingsblume

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Von: Anna Katharina Küsters

Neben den bekannten Frühlingsblühern ist die Iris nicht so oft vertreten. Dabei eignet sie sich hervorragend zur Bepflanzung von Balkonkästen und Gartenbeeten.

Hamburg – Bereits Ende Februar hat die Iris ihren ersten Auftritt. Denn die Pflanze erblüht als eine der Frühblüher und verschönert Blumenbeet, Balkonkübel und Terrassentöpfe. Die Iris trägt auch den Namen Schwertlilie und sind trotz ihres Namens nur sehr entfernt mit der Lilie verwandt. Aufgestellt hat die Gattung der Iris damals Carl von Linné (70, † 1778), mittlerweile gibt es rund 300 Schwertlilien-Arten auf der Welt.

Iris als Frühblüher: Deswegen müssen Sie die Blume besonders aufmerksam pflegen

Im Reich der Iris unterscheiden Gärtnerinnen und Gärtner zwischen Knollen-Iris und Rhyzom-Iris. Zu der Gruppe der Rhyzom-Iris zählen die Bart-Iris. Die Zwerg-Iris (Iris barbata-nana) ist eine Untergruppe der Bart-Iris. Die Zwerg-Iris blüht bereits im Frühling. Die krautigen Pflanzen bilden keine klassischen Zwiebeln, sondern sogenannte Rhizome, also unterirdisch wachsende Sprossachsensysteme. Diese Überdauerungsorgane sind keine Zwiebeln und helfen den Pflanzen dabei, Kälte und auch Trockenheit gut zu überstehen. Somit sind sie interessant für Gartenfreunde, die ihre Schneeglöckchen, Traubenhyazinthen, Krokusse und Narzissen durch eine bunt blühende Iris bereits im Frühling ergänzen wollen.

Zu den buntesten und beliebtesten Sorten der Zwerg-Iris zählen zum Beispiel:

Die Zwerg-Iris-Arten erreichen in der Regel eine Höhe von 15 bis 30 Zentimetern. Auch die Netzblatt-Iris (Iris reticulata) und Danford‘s Iris (Iris danfordiae) zählen zu den Zwerg-Schwertlilien und gehören im Beet zu den Frühblühern. Bei ihnen sind zum Beispiel folgende Sorten bekannt:

Die Farbpalette ist besonders bei der Netzblatt-Iris groß und jeder Gartenfreund sollte die passende Farbe für sein Beet im Fachhandel finden.

Iris als Frühblüher: Beliebte Arten neben den Zwerg-Schwertlilien

Die Gruppe der Bart-Iris beinhaltet neben den Zwerg-Iris aber auch noch größere Exemplare. Sie erreichen eine Höhe von bis zu 120 Zentimetern und erblühen besonders im Sommer. In einem Staudenbeet oder einem Steingarten werten die Pflanzen den Garten mit ihrer Schönheit auf und wachsen somit auch an trockenen und sonnigen Plätzen. Beliebte Sorten der größeren Bart-Iris-Gruppe sind zum Beispiel:

Auch bei ihnen reicht die Farbpalette von Weiß über Blau bis hin zu Violett. Einige Sorten duften während ihrer Blütezeit sogar nach Vanille und unterstützen die Duftgehölze im Garten.

Iris als Frühblüher: Der richtige Standort und die entsprechende Pflege

Je nach Sorte braucht die Iris unterschiedliche Pflege. So gibt es beispielsweise Sorten, die besonders gerne in Teich-Nähe wachsen und daher feuchte Erde und wenig Sonne bevorzugen. Die Iris-Exemplare, die bereits im Frühjahr schon aus der Erde wachsen, mögen es in der Regel jedoch trocken und sonnig*.

Am besten pflanzen Gartenfreunde die Iris im Herbst ein. Wer das verpasst hat, kann sich aber ohne Probleme im Gartenfachhandel vorgezogene Iris kaufen. Haben Pflanzenfans dann einen sonnigen und trockenen Standort gefunden und die Iris umgetopft, müssen sie sie zu Beginn noch angießen. Danach können Gärtnerinnen und Gärtner die Bewässerung etwas zurückfahren, damit keine Staunässe im Topf entsteht. Der Norddeutsche Rundfunk (NDR) empfiehlt zudem eine Düngung mit mineralischem Volldünger im März und im Juni. Auch eine Teilung der Pflanze ist nach rund fünf Jahren empfehlenswert, da die Iris mit der Zeit an der alten Stelle immer weniger blüht. *merkur.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks

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