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Indigolupine: So fühlt sich die winterharte Pflanze in Ihrem Garten wohl

Erstellt:

Von: Joana Lück

Nahaufnahme von blühenden Indigolupinen. (Symbolbild)
Die intensiv gefärbten Blüten sind charakteristisch für die Indigolupine. (Symbolbild) © Blickwinkel/Imago

Im Frühling und Sommer sind die üppigen Blüten der Indigolupine ein Schlaraffenland für Schmetterlinge und andere Insekten, während die Staude im Winter mit Zähigkeit punktet.

München – Die robuste Indigolupine ist schön und pflegeleicht zugleich. Baptisia australis, so der lateinische Name der aus Nordamerika stammenden Staude, ist hierzulande bislang eher unbekannt, was sich mit Sicherheit rasch ändern wird. Wir erklären, welche Standorte für die Pflanze infrage kommen und was Sie bei der Pflege beachten müssen.

Indigolupine: So fühlt sich die winterharte Pflanze in Ihrem Garten wohl

Die schöne Blume, die auch als Blaue Färberhülse bezeichnet wird, bringt mit ihren schönen, üppigen Blüten Sommer in den Garten. Aber nicht nur die auffälligen Blüten begeistern: auch das Laub ist mit den dreiteiligen und wechselständigen Blättern, die bis in den späten Herbst hinein in Hellgrün leuchten, äußerst schön anzusehen. Dass die Pflanze zu den Hülsenfrüchten (Farbacae) gehört, ist an den eben solchen Früchten, die sich an den Blüten bilden und sich mit zunehmender Reife schwarz färben, ersichtlich. Aufgrund der färbenden Eigenschaften der blauen Blüten wurde die Staude von den amerikanischen Ureinwohnern als Färbe- sowie Heilpflanze verwendet. Folgende Standorte sind für die Indigolupine geeignet:

Indigolupine: Kein besonderer Winterschutz vonnöten

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Sogar harte Winter können der Indigolupine nichts anhaben: Sie ist winterhart und verträgt Frost bis -18 Grad Celsius. Bei noch strengeren Frösten und zusätzlicher Nässe ergibt es Sinn, sie mit Reisig oder Vlies abzudecken. Rehe und Hirsche mögen die Blumen übrigens nicht.

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