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Hügelbeet anlegen: So bauen Sie sich das Hochbeet der Permakultur

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Von: Mattias Nemeth

Hügelbeete sind eine uralte Art des Gemüseanbaus. Aber auch heute sind sie oft ein wichtiger Bestandteil von Naturgärten und Gärten der Permakultur.

München – Das Hügelbeet ermöglicht ohne Düngezugabe und unter Verwertung von natürlichen Gartenabfällen den Anbau von Nährstoff-hungrigen Gemüse- und Obstsorten. Dabei sorgt die Form zusätzlich noch dafür, dass die Anbaufläche größer ist. So gewinnt man Platz und spart sich einiges an Zeit und Arbeit.

Hügelbeet anlegen: So bauen Sie sich das Hochbeet der Permakultur

Gebaut wird ein Hügelbeet aus den Materialien, die vorhanden sind. Aber in der Regel ist es wie folgt aufgebaut:

Die Dicke der Schichten kann zwischen zehn und 25 Zentimetern variieren, je nachdem, welches Material Sie in welcher Menge zur Hand haben. Bequem arbeiten lässt es sich auf Beeten, die höchstens 1,50 Meter breit sind, wie kraut&rüben berichtet. Legt man das Hügelbeet im Herbst an, kann es gleich im Frühjahr bepflanzt werden.

Hügelbeet anlegen: So modernisieren Sie das Hügelbeet

Ein Hügelbeet ist eine tolle Sache und wenn man das Prinzip noch ein bisschen weiterdenkt, kann man es mit einigen Ideen noch verbessern. So kann ein Wurmkomposter in die Mitte des Hügelbeets eingebaut werden und versorgt so das Hügelbeet noch besser mit Nährstoffen. Eine Tröpfelschlauchbewässerung über den gesamten Hügel verteilt, erleichtert das Gießen allgemein. Was bei einem Hügelbeet wichtig ist, da es schnell austrocknen kann. Deshalb sollten Sie das Hügelbeet auch unbedingt mulchen. Am unteren Ende des Hügels können schneckenabwehrende Pflanzen gepflanzt werden, um die Tiere abzuschrecken und an schlecht erreichbaren Stellen können Blühflächen als Nützlingsmagnet gesetzt werden.

Ein Hügelbeet mit verschiedenen Gemüsesorten bepflanzt. (Symbolbild)
Ein Hügelbeet stellt auch eine vergrößerte Anbaufläche dar. (Symbolbild) © Imago

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Hügelbeet anlegen: Das sind die Vorteile

Ein Hügelbeet ist durch seine verschiedenen Schichten ein funktionierender Komposthaufen. Der Verrottungsprozess läuft noch und sorgt somit für neue Nährstoffe und eine gewisse Grundwärme, die den Pflanzen beim Wachsen hilft. Zusätzlich gewinnen Sie durch die Hügelform noch etwas an Platz hinzu. Die Pflanzen auf dem Hügelbeet können auch etwas leichter geerntet werden als direkt vom Boden. Außerdem lässt sich diese Beetform gut nach dem Sonnenlicht ausrichten, wenn Sie Gemüse anbauen, das besonders viel Licht und Wärme braucht. Nach fünf Jahren hat man unter dem Hügelbeet wunderbare Komposterde und kann das es umgraben. *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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