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Holzhacken: So spalten Sie die Holzscheite ohne Probleme

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Von: Anna Katharina Küsters

Beim Holzhacken gibt es einige Dinge zu beachten, damit die Arbeit sowohl erfolgreich, als auch nicht zu anstrengend ist.

München – Der Herbst bietet die besten Möglichkeiten, sich körperlich und mental auf den Winter einzustellen. Vor dem ersten Frost ist ein guter Zeitpunkt gekommen, alte Bäume zu fällen oder Gehölz zurückzuschneiden. Die Überreste können Gartenfans in vielen Fällen zu Brennholz verarbeiten, dafür müssen sie sie aber in kleine Stücke hacken. Holzhacken ist anstrengend, doch mit den richtigen Tricks geht es deutlich leichter als vielleicht erwartet.

Holzhacken: Mit dieser Anleitung gelingt es Ihnen schneller und effektiver

Bevor es losgehen kann, muss zuerst das richtige Brennholz her. Gartenfreunde müssen wissen, dass beispielsweise Nadelhölzer im Gegensatz zu anderen Holzarten meist preisgünstiger sind, jedoch nicht so lange und intensiv brennen wie Eiche oder Buche. Gärtnerinnen und Gärtner müssen also entweder entscheiden, ob ihnen Preis oder eine lange Halbwertszeit wichtig sind oder sich auf das Holz aus ihrem eigenen Garten stürzen. Denn auch eine frisch gefällte Birke brennt beispielsweise gut.

Als Nächstes sollten Pflanzenliebhabende einen passenden Ort für ihre Holzspalte wählen. Denn nach dem Hacken müssen die Scheite trocknen, um dann später geeignetes Brennholz abzugeben. Es muss also ein geschützter und trockener Ort im Garten sein, an den aber trotzdem Luft gelangt. Es eignet sich zum Beispiel gut ein Stapel an einer Hausmauer mit einem schützenden Überdach oder ein Stapel in einem gut durchlüfteten Gartenschuppen.

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Der dritte Schritt besteht aus der Auswahl des Werkzeugs. Denn es muss die richtige Axt her, sonst machen sich Holzhackende das Leben nur unnötig schwer. Die Axt sollte nicht mehr als anderthalb Kilogramm wiegen, sonst werden die Arme zu schnell müde und schwach. Daneben müssen Gartenfreunde noch einen Aufstellblock beziehungsweise Hauklotz organisieren. Das kann ein besonders dicker Baumstamm sein oder etwas anderes, sollte aber maximal bis zu den Knien reichen. So haben Gärtnerinnen und Gärtner noch genügend Platz zum Ausholen, wenn das Holz oben aufliegt.

Holzhacken: Mit einem Schlag

Sind die Vorbereitungen getroffen, kann es losgehen. Wer vor dem Holzhacken noch etwas Armmuskeln aufbauen möchte, sollte nicht einfach planlos trainieren, sondern gezielte Übungen durchführen*.

So gehen Sie beim Holzhacken am besten vor:

Zu sehen ist ein junger Mann mit grüner Mütze, der einen Holzklotz mit einer Axt spaltet (Symbolbild).
Beim Holzhacken darf die Axt nicht mehr als anderthalb Kilogramm wiegen (Symbolbild). © Kike Arnaiz/Imago

Die einzelnen Holzspalten dürfen dann auf den Stapel wandern, sollten dabei aber nicht zu dicht aneinander liegen. Der kleine Abstand zwischen den einzelnen Spalten ermöglicht eine schnellere und bessere Trocknung. *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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