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„Die Höhle der Löwen“ (VOX): Kein Deal für „toolbot“ – doch Gründer offen für neue Kooperation

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Von: Jasmin Farah

In der zweiten Folge von „Die Höhle der Löwen“ will ein Team aus vier Gründern ihre Idee eines Werkzeug-Verleihsystems an die Investoren bringen. Ohne Erfolg?

Update vom 12. April, 08:45 Uhr: Akku-Stichsäge für ein paar Euro für zwei Stunden ausleihen? Das wollen die Gründer von „toolbot“, einer automatisierten Verleihstation für Elektrowerkzeuge, möglich machen. Dazu brauchen Industriedesigner Jan Gerlach (39) und seine Mitbegründer 500.000 Euro von den Investoren um Ralf Dümmel und Co. Im Gegenzug überlassen sie zehn Prozent ihrer Firmenanteile an thingk.systems. Doch am Ende kommt es für die Cottbuser leider nicht zum begehrten Deal. Zwar wünscht ihnen Ralf Dümmel (55) alles Gute für ihre Geschäftsidee, doch die vier Jungs haben auf Instagram bereits angekündigt, dass sie weitermachen werden und offen für neue Kooperationen sind.

Erstmeldung vom 11. April, 17:35 Uhr: Cottbus – „Sharing is caring“: Ganz nach diesem Motto haben gleich vier Gründer aus Cottbus eine besondere Geschäftsidee, die sie Ralf Dümmel (55) und Co. in der zweiten Folge von „Die Höhle der Löwen“ präsentieren wollen. Die vier Cottbuser Jan Gerlach (39, Industriedesigner), Dr. Christian Lehmann (36, Robotik Ingenieur), Mario Drelas (33, Mikroelektronik) und Krispin Schulz (40, IT-Entwickler) haben gemeinsam den „toolbot“ entwickelt.

„Die Höhle der Löwen“ (VOX): Mit „toolbot“ Werkzeug einfach leihen, statt teuer kaufen

Dabei handelt es sich um eine automatisierte Verleihstation für Elektrowerkzeuge. Einige stehen bereits in einigen Vierteln Berlins und am Hauptbahnhof in Cottbus. Im Angebot finden sich allerhand Sägen, Hobel und Schleifer für alle Heimwerker und Gartenfreunde, die schnell Werkzeug benötigen, aber nicht viel Geld dafür ausgeben wollen. Schließlich kann es sein, dass man das jeweilige Gerät nur einmal braucht. Etwa, wenn man einen Brutkasten als Nisthilfe für Vögel baut oder einen Schuppen zimmert, um Gartengeräte unterzubringen. Zu schade wäre es, wenn das teure Werkzeug dann in der Ecke verstaubt.

Die vier Gründer von „toolbot“ präsentieren bei „Die Höhle der Löwen“ ihre Werkzeug-Verleihstation.
Leihen statt kaufen: Das verspricht „toolbot“, eine innovative Werkzeug-Verleihstation für alle. © RTL/Bernd-Michael Maurer

Das findet auch Industriedesigner Jan Gerlach und erklärt den Löwen in der beliebten VOX-Gründershow: „Dabei ist es viel besser, Werkzeug zu leihen als es zu besitzen. Dann hätte man eine größere Auswahl und eine bessere Qualität, als man sich allein leisten könnte zu kaufen oder zu verstauen. Viel nachhaltiger ist es außerdem auch, denn teilen sich 100 Menschen ein Werkzeug, lassen sich 99 Prozent der Emissionen und der Ressourcen sparen.“ Ihre Werkzeug-Verleihstation „toolbot“ bietet daher eine günstige und einfache Lösung.

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„Die Höhle der Löwen“ (VOX): Günstige Verleihstation mit genialem Sicherheitssystem

Über die toolbot-Webseite können sich Nutzer registrieren und dann das gewünschte Werkzeug reservieren. Anschließend geht man an eine der gewünschten toolbot-Stationen, welche oftmals sehr zentral liegen und rund um die Uhr geöffnet werden können. Neben dem Werkzeug sind in dem Koffer, in dem es sich befindet, praktischerweise auch Akkus und Ladegeräte enthalten, wie die Cottbuser Gründer betonen.

Zudem haben sie sich noch etwas Geniales ausgedacht: Sie haben einen elektronischen Kofferdeckel entwickelt, der allein durch einen Scan erkennt, ob alle Teile im Koffer vollständig sind und das komplette Set zurückgegeben wird. Nutzer zahlen entweder einen Stunden- oder Tagestarif, die Kosten variieren, je nachdem, wie lange sie das Werkzeug ausleihen.

Ob sich die Investoren davon überzeugen lassen? Schließlich wollen die vier Gründer satte 500.000 Euro von Ralf Dümmel, Nico Rosberg (36) und Co., um ihr Business deutschlandweit ausbauen zu können. Im Gegenzug bieten sie dafür zehn Prozent ihrer Firmenanteile ihres Unternehmens thingk.systems an. Ob einer der Löwen hier seine Krallen ausfahren wird? In der ersten Folge hat sich das nachhaltige Kartonunternehmen „Send me Pack“ über einen Deal freuen dürfen, doch auf Twitter zerreißen User die Geschäftsidee. *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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