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Heliconia: So pflegen Sie die exotische Zimmerpflanze richtig

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Joana Lück

Heliconia Psittacorum vor einem dunklen Hintergrund. (Symbolbild)
Die Helikonie ist eine immergrüne Pflanze, die tropisches Klima mag. (Symbolbild) © Dole/Imago

Ein Gefühl von Südsee und Tropen in den eigenen vier Wänden – mit der exotischen Heliconia ist das kein Problem. Diese Pflege braucht die Exotin.

München – Kräftige dunkelgrüne Blätter, von denen filigrane gelb-orangefarbene Blüten herausragen: Die Heliconia ist eine wunderschöne Pflanze, die hierzulande noch recht unbekannt ist. Dabei ist die Haltung nicht allzu schwer, wenn man ein paar Dinge beachtet.

Heliconia: So pflegen Sie die exotische Zimmerpflanze richtig

Malaysia, Südamerika oder Florida – die Heliconia, oder auch Helikonie genannt, findet man überall dort, wo es feuchtwarm ist. Exemplare wie die Heliconia schiedeana sind aber auch kältetoleranter, so wie es sie vom Hochland in Mexiko rund um den Popocatépetl kennen. Hierzulande hat sich die Sorte Hawaii bei Pflanzenliebhabern etabliert. Heliconia psittacorum begeistert mit ihrem dunkelgrünen Blattwerk und den gelb-orangene Blüten.

Helikonien gehören zur Familie der Helikoniengewächse (Heliconiaceae). Aufgrund ihrer breiten und spitz zulaufenden Blütenstände, die sowohl aufrecht als auch hängend ausgebildet werden können, wird die Heliconia auch als Hummerschere bezeichnet. Von den kahnförmigen Deckblättern erheben sich die eigentlichen Blüten, die in der Wildnis von Kolibris, großen Faltern und sogar Fledermäusen bestäubt werden. Hierzulande wird sie ausschließlich als extravagante Zimmerpflanze* oder in Gewächshäusern gehalten, denn eine Temperatur unter 20 Grad Celsius bekommt ihr nicht. Folgendes ist noch zu beachten:

Eine Heliconia mit orangefarbenen Blüten. (Symbolbild)
Die Blütenstände der Heliconia erinnern an Hummerscheren. (Symbolbild) © Dmitry Sytnik/Imago

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Gut zu wissen: Die Heliconie erreicht unter optimalen Bedingungen Größen von bis zu anderthalb Metern. Im Winter können Schädlinge wie Schild- oder Wollläuse an der Pflanze auftreten, die man jedoch meist leicht von den Blättern abwischen kann.

Heliconia: Das ist noch zu beachten

Welke Blätter sollte man bei der Hummerschere wirklich erst dann abschneiden, wenn sie völlig braun sind. Vorher enthalten die Blätter immer noch wertvolle Stoffe, die die Pflanze verwerten und einlagern kann. Dünger benötigt die Hummerschere in der Wachstumsperiode von April bis September. Zu der Zeit sollte etwa alle zwei Wochen ein Volldünger verabreicht werden. *ruhr24.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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