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Harlekinweide: Die schöne Pflanze mit den geringen Ansprüchen

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Von: Joana Lück

Eine Harlekinweide mit weiß-rosafarbenen Blättern. (Symbolbild)
Die Harlekinweide braucht keinen besonderen Boden. (Symbolbild) © believeinme/Imago

Die Harlekinweide ist mit ihren rosafarbenen Blättern eine sprichwörtliche Augenweide. Mit der richtigen Pflege übersteht sie sogar Wintermonate problemlos.

München – Die Harlekinweide oder Hakuro Nishiki, botanisch Salix integra, kommt ursprünglich aus Ostasien, ist seit etwa vierzig Jahren auch in Europa heimisch und ziert seitdem viele Vorgärten in Deutschland. Zu Recht, denn so filigran wie ihre puderfarbenen Blätter auch aussehen mögen – die Harlekinweide kommt mit relativ wenig Pflege zurecht und ist sogar winterhart.

Harlekinweide: Die schöne Pflanze mit den geringen Ansprüchen

Ihr Wuchs ist von Natur aus leicht kugelig, wodurch sie leicht Buchsbäumen ähnelt. Die Harlekinweide wird im Herbst oder im Frühjahr gepflanzt, aber Containerware kann auch ganzjährig eingepflanzt werden. Direkt nach dem Einpflanzen benötigt die Harlekinweide viel Wasser. Praktisch: Das Bäumchen kann nach mehreren Jahren ganz einfach umgepflanzt werden, da es am neuen Standort sehr leicht wieder anwächst. Die ideale Jahreszeit zum Verpflanzen ist der Herbst – so hat die Harlekinweide bis zum nächsten Frühjahr genügend Zeit zum Einwurzeln. Das zeichnet die schöne Weide sonst noch aus:

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Nahaufnahme einer grün-rosafarbenen Harlekinweide. (Symbolbild)
Die Harlekinweide begeistert mit ihrer bunten Blätterpracht. (Symbolbild) © W. Jarek/Imago

Harlekinweide: Bunt und einfach zu schneiden

Junge Pflanzen müssen anfangs häufiger gegossen werden. Nach dem Anwachsen kommen sie dann auch gut mit weniger Wasser zurecht. Im Garten oder im Kübel freut sich die Harlekinweide im Frühjahr oder im Herbst über etwas Dünger. Dafür eignet sich etwas Kompost.

Vor allem für kleinere Gärten ist die eher zierliche Pflanze mit einer Maximalgröße von etwa einem Meter bestens geeignet. Als Strauchform mit überhängender Krone wird sie aber auch nicht selten bis zu drei Meter hoch und anderthalb Meter breit. Auch wächst sie im Verlauf des Jahres nur 30 Zentimeter. Schneidet man die alten Äste im Sommer zurück, verjüngt das die Zierweide und bringt dort später die schönsten Blüten vor. Je mehr Sonne die Pflanze abbekommt, desto mehr verfärben sich die Blätter rosafarben.

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