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Keine Fäulnis bei Gemüse: So schützen Sie Ihre Ernte nach Regenschauern

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Von: Anna Katharina Küsters

Nach einem langen und intensiven Sommerregen hat es bodennahes Gemüse und Obst oft schwer. Denn bei Bodenkontakt fault es schnell. Hilfe ist nötig.

München – Der Sommer bringt nicht immer nur Sonnenschein, sondern oftmals auch viele Regentage hintereinander. Für die Natur ist das wichtig, doch bodennahes Gemüse und Obst im Hochbeet oder Gemüsebeet leidet schnell unter der beständigen Feuchtigkeit. Die Früchte, die auf der Erde aufliegen, schimmeln schnell oder faulen. Das lässt sich jedoch mit ein paar Maßnahmen verhindern.

Keine Fäulnis bei Gemüse: So schützen Sie Ihre Ernte nach Regenschauern

Schon das Frühjahr 2021 bescherte Gartenfreunden dieses Mal wenig Sonnenschein, dafür niedrige Temperaturen und viele nasse Tage. Der Sommer läuft zurzeit ähnlich ab: viel Regen, wenig Sonne. Grundsätzlich ist das nach alle den heißen und trockenen Sommern eine gute Sache, die den Wassermangel zwar nicht komplett behebt, aber zumindest etwas abfängt. Jedoch setzt die beständige Feuchtigkeit einigen Gemüsepflanzen und Obstpflanzen zu. Denn trocknet die Erde nicht mehr, auf der die Früchte liegen, entwickeln sich schnell Schimmelpilze und Fäulnis.

Besonders betroffen von diesem Problem sind Gemüsepflanzen und Obstpflanzen, deren Früchte nah am Boden wachsen. Dazu zählen beispielsweise:

Bei diesen Pflanzen liegen die Früchte teilweise auf der Erde auf, da sie zu schwer sind, als dass die Pflanze sie noch tragen könnte. Haben Gärtnerinnen und Gärtner diesen Sommer auf solches Gemüse und Obst gesetzt, müssen sie Vorsicht walten lassen. Egal ob im Beet oder im Topf: Die Pflanzen brauchen dann etwas trockene Unterstützung.

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Keine Fäulnis bei Gemüse: So vermeiden Sie nasse Erde

Im Grunde ist es einfach, das bodennahe Gemüse und Obst zu schützen. Schon beim Einpflanzen des Gemüses und Obstes sollten Gartenfreunde etwa alte Äste vom Weihnachtsbaum, herabgefallene Zweige, Stroh oder Holzwolle parat haben. Das verteilen Sie dann auf dem Wurzelbereich rund um die Pflanze. Herabfallender Regen dringt durch das obere Material noch problemlos zur Erde durch und versorgt die Pflanze mit Wasser.

Wachsen im Sommer dann die Früchte heran, legen diese sich mit der Zeit auf das Polster aus Stroh, Holzwolle oder sonstigem Material. So liegen beispielsweise die Zucchini also nicht direkt auf der feuchten Erde, sondern auf einem trockenen Strohbett und sind somit vor Nässe geschützt*. Fäulnis und Schimmelpilze haben es dann deutlich schwerer, sich auszubreiten. Wichtig ist dabei, dass Gartenfans ihr Gemüse und Obst regelmäßig kontrollieren. Entdecken sie verfaulte Früchte oder verwelkte Blüten, müssen sie diese aus dem Beet und von der Pflanze entfernen. Denn auch solche Kleinigkeiten sind manchmal ein Türöffner für Pflanzenkrankheiten. *soesters-anzeiger.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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