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Garten mulchen: Deswegen eignet sich Rindenmulch nicht für jede Pflanze

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Von: Anna Katharina Küsters

Der Herbst ist die beste Zeit, um Beete zu mulchen. Doch aufgepasst: Nicht an jeder Stelle ist Rindenmulch die richtige Wahl!

München – Im Herbst stehen in der Regel noch eine Menge Gartenarbeiten an. Eine der wichtigsten ist dabei wohl das Mulchen der Beete. Denn im Winter schützt das aufgetragene Material nicht nur den Boden, sondern bringt noch viele weitere Vorteile mit sich. Das Mulchen im Garten ermöglicht es beispielsweise Pflanzen stressfreier durch die kalte Jahreszeit zu kommen. Gartenfans, die mulchen wollen, müssen dabei aber ihre Optionen kennen. Denn nicht jedes Mulchmaterial eignet sich gleich gut.

Garten mulchen: So geht es richtig mit Rindenmulch und Rasenschnitt

Mit dem richtigen Mulch-Material tun Gärtnerinnen und Gärtner ihren Pflanzen eine große Freude. Denn die Extra-Schutzschicht Mulch bringt laut kraut&rüben viele Vorteile mit sich. Dazu gehören beispielsweise:

Besonders wenn der Winter naht, ist eine Mulchschicht für Pflanzen oft die letzte Rettung. Die natürliche Decke speichert zum einen Feuchtigkeit, sodass Pflanzen bei Frost nicht so schnell austrocknen, wenn es lange nicht regnet. Zum anderen wärmt sie die Wurzeln, sodass Minustemperaturen nicht mehr einen so großen Schaden anrichten. Das Mulchen bringt auch effektive Zeitersparnis mit sich, denn es unterdrückt den Wuchs von Wildkraut. Gartenfreunde müssen im Frühjahr also weniger zupfen und jäten.

Zu sehen ist eine Gärtnerin, die Rindenmulch in den Händen hält (Symbolbild).
Rindenmulch besteht aus Rindenresten (Symbolbild). © Ronalds Stikans/Imago

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Garten mulchen: Aufs Material kommt’s an

Beim Mulchen gibt es unterschiedliche Materialien, die mit Sorgfalt und Planung aufs Beet kommen sollten. Zum Mulchen eignen sich zum Beispiel:

Rindenmulch ist wohl das bekannteste Mulchgut. Es besteht aus Überbleibseln von Sägewerken, also zerkleinerten Kiefern-, Fichten- oder Douglasienrinde. Es eignet sich besonders für Staudenbeete, Ziergehölze oder entlang von Gartenwegen. Auf keinen Fall dürfen Gartenfreunde damit Rosen, Gemüse oder Kräuter versorgen. Diese Pflanzen vertragen die Mulchschicht aus Rindenabfällen nicht.

Stroh lohnt sich als Mulchschicht vor allem bei Erdbeeren. Dabei sollten Gartenfreunde das Stroh schon zur Haupterntezeit der Erdbeeren um die Sträucher legen, so verringern sie das Risiko von Pilzbefall und Fäulnis. Kompost und Rasenschnitt kommen im Gegensatz zu Rindenmulch im Frühjahr und Sommer zum Einsatz. Den Rasenrückschnitt nur dünn verteilen, da sich unter den Grashalmen schnell Feuchtigkeit bildet*. Kompost eignet sich wunderbar dazu, Saatgut schneller zum Keimen zu bringen. Daher bringen Gartenfreunde frischen Kompost auf die Saatrillen im Gemüsebeet auf und freuen sich schon bald über eine leckere und gesunde Ernte. *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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