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Gartengeräte kaufen: Das gehört zur Grundausstattung eines jeden Gärtners

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Von: Jasmin Pospiech

Die Auswahl an Gartengeräten ist groß, doch was braucht man wirklich? Dabei ist die richtige Aufbewahrung genauso essenziell wie die richtige Anwendung.

München – Der Garten ist für viele Menschen ein heißgeliebtes Hobby und gerade durch Corona hat die Liebe zum Garten bei vielen nochmal zugenommen. Sowohl das eigene Fleckchen Grün als auch ein Balkon können viele Möglichkeiten bieten, zu pflanzen und sich im Freien zu entspannen.

Damit Gartenarbeit aber wirklich Spaß macht, sind die richtigen Gartengeräte Voraussetzung. Die Auswahl in Geschäften ist mittlerweile riesig, aber nicht jeder Hobbygärtner muss auch jedes Gerät besitzen. Wichtig ist, dass man sich bewusst macht, welche Geräte man wirklich braucht und welche für die eigene Nutzung nur selten zum Stich kommen.

Gartengeräte – Ein Überblick über die wichtigsten Werkzeuge

Gartengeräte werden in verschiedene Gruppen eingeteilt, die dabei helfen, den Überblick zu behalten:

Als grobe Richtlinie gilt hierbei, dass jeder Gärtner mindestens ein Gerät aus jeder Kategorie besitzen sollte. Hierbei lohnt sich aber auch ein genauer Blick in den eigenen Garten. Wer keinen Rasen hat und auch keinen plant, braucht weder einen Rasentrimmer noch einen Vertikutierer.

Auch bei Geräten, die man selbst nur sehr selten braucht, kann es sich lohnen, diese beim Nachbarn und im Austausch das eigene Gerät zu leihen, wenn er es benötigt.

Gartengeräte – Diese Grundausstattung brauchen Sie wirklich

Auch wenn nicht jedes Gartengerät selbst besessen werden muss, gibt es doch eine Grundausstattung, die jeder Gärtner zu Hause haben sollte. Darunter:

Vor dem ersten Besuch bei einem Baumarkt sollte der Gärtner sich daher bewusst machen, was er wirklich braucht und welche Geräte er vielleicht (noch) nicht gebrauchen kann. Wenn man sich ein Gerät allerdings ständig leihen muss, kann eine Anschaffung jedoch äußerst sinnvoll sein.

Gartengeräte – Diese Geräte braucht nicht jeder 

Spezielle Geräte wie eine Spitzhacke zum Lockern des Bodens, einen Trimmer oder einen Fugenkratzer braucht hingegen nicht jeder. Wer wenig oder keine Fugen im Garten hat, der braucht ebenfalls keinen Fugenreiniger und auch eine Gartenkabeltrommel braucht nur, wer mit Zubehör arbeitet, das elektrisch betrieben wird.

Für Alternativen, die mit Benzin betrieben werden, braucht es keine Trommel. Eine Harke kann den Grubber ersetzen, wenn dieser kaum benötigt wird, weil nur wenige Beete angelegt sind. Neben der Gartengestaltung haben daher auch die eigenen Gewohnheiten einen Einfluss auf die Wahl der benötigten Gartengeräte.

Große Baumärkte arbeiten mit verschiedenen Herstellern zusammen und bieten auch den Verleih von Geräten an. So kann der Gärtner erst einmal verschiedene Marken testen und so für sich feststellen, ob er ein Gerät wirklich kaufen muss oder das Mieten für ihn ausreicht. Außerdem kann der Gärtner so verschiedene Geräte testen und vermeidet, dass er Geräte kauft, die er am Ende kaum nutzt.

Gartengeräte – Neu, gebraucht oder geliehen?

Gartengeräte sind teuer, vor allem wenn sie von hoher Qualität sind. Sie richtig zu pflegen und zu reinigen ist daher für jeden Gärtner Pflicht und es lohnt sich, auf Qualität zu schauen.

Die gute Nachricht für alle Gartenfreunde ist, dass Geräte von Qualitätsmarken aus hochwertigem Material sind und auch gebraucht noch sehr gut sind. Gießkannen aus Kupfer sind beispielsweise unverwüstlich. Neben dem Mieten von Gartengeräten kann also auch das Kaufen von gebrauchten Geräten eine gute Option sein. Hierbei sollte der Käufer auf einige Punkte achten:

Gartengeräte lagern: So geht es richtig

Aufgrund des hohen Preises von Gartengeräten ist die Art der Aufbewahrung sehr wichtig. Geräte richtig zu lagern verlängert die Lebensdauer und erspart die Reparatur. Ein Gartengerätehalter ist schnell gekauft und mit etwas Geschick sogar selbst aufgebaut. Auch ein Schrank ist sehr gut zur Lagerung der Geräte geeignet.

Wichtig ist, dass es eine Möglichkeit gibt, die Geräte bei Bedarf aufzuhängen und die Geräte, die auf dem Boden stehen, vor Tieren zu schützen. Ein Unterstand mit Haken an der Wand, der Wind und vor allem Feuchtigkeit abhält, ist optimal. Dieser sollte nicht zu klein sein, damit alles gut Platz findet.

Das Ordnen des Lagerplatzes erhöht die Sicherheit und die Übersichtlichkeit und sollte vom Gärtner daher nicht vernachlässigt werden. Daher gehören Kleinteile und Ersatzteile in Kisten verstaut. Neben einem Schuppen kann auch ein Zeltzur Unterbringung genutzt werden.

Dieses ist auf Dauer aber nicht empfehlenswert, da es in der Regel weniger Schutz vor der Witterung bietet. Wenn man auch noch Gartenmöbel im Schuppen lagern möchte, sollte man dementsprechend mehr Platz einplanen.

Gartengeräte für Kinder und Senioren

Auch Kinder haben oftmals Lust, den Erwachsenen bei der Gartenarbeit unter die Arme zu greifen. Für Kinder sind jedoch Gartengeräte zu empfehlen, die etwas kleiner und leichter sind. Diese gibt es oftmals im praktischen Set, sodass mehr Abwechslung in die spielerischen Aufräumarbeiten kommt. Die Geräte sind außerdem nicht scharfkantig und bieten so mehr Sicherheit.

Für Senioren ist es oft wichtig, dass sie auf rückenschonende Geräte umsteigen. Entsprechende Verlängerungen an der Gartenhand ermöglichen beschwerdefreie Gartenarbeit. Auch ein Obstpflücker kann hier gute Dienste leisten. Für Arbeit auf den Knien ist ein Kissen oder ein Polster empfehlenswert, damit auch diese nicht weiter belastet werden.

Derartige Hilfsmittel sind aber nicht nur für Senioren geeignet, sondern auch allgemein für Gärtner, die es etwas bequemer haben wollen oder die die Gelenke schonen möchten.

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