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Edeldistel pflegen: Diesen Standort braucht Ihr Mannstreu, um zu wachsen

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Von: Anna Katharina Küsters

Edeldisteln sind wunderschöne und pflegeleichte Stauden. Vorausgesetzt, die Pflege stimmt. Denn die Pflanzen vertragen keine zu nassen Standorte.

Hamburg – Ihre kugelrunden, blauen und violetten Blütenköpfe sind in jedem Garten ein absoluter Hingucker. Edeldisteln verzieren als Stauden mehrere Jahre lang die Beete und dienen Bienen und anderen Insekten stets als Nahrungsquelle. Wer sich Edeldisteln in den Garten pflanzen möchte, sollte das am besten im Frühjahr machen.

Edeldistel pflegen: Diesen Standort braucht Ihr Mannstreu, um zu wachsen

Edeldisteln (Eryngium) sind auch unter dem Namen Mannstreu bekannt und eine Gattung in der Familie der Doldenblütler. Die Gattung der Edeldistel zählt mittlerweile schon etwa 250 Arten und hat ihren Ursprung beispielsweise in den Alpenregionen. Die Blütezeit erstreckt sich von Juli bis August. Dabei fallen die Blüten des Mannstreus etwas kleiner aus als die Blüten der Spanischen Edeldistel*.

Die Edeldistel muss einen Boden vorfinden, der folgende Eigenschaften erfüllt:

Das prädestiniert die Edeldistel dazu, in einem Steingarten oder in einem einfach gehaltenen Vorgarten zu wachsen. Zur Gattung der Edeldistel zählen beispielsweise folgende bekannte Arten:

Zu sehen ist die bläulich-violette Blüte einer Stranddistel in Nahaufnahme (Symbolbild).
Die Blüte einer Stranddistel (Symbolbild). © blickwinkel / Imago

Für den Garten sind besonders die letzten beiden Arten von Bedeutung.

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Edeldistel pflegen: So fühlen sich die Pflanzen wohl

Eine Edeldistel braucht vor allem einen sonnigen Platz im Garten. Zu viel Schatten verträgt sie nicht und geht nach einiger Zeit ein. Der beste Pflanzzeitpunkt für Edeldisteln ist das Frühjahr und Herbst. Laut dem Norddeutschen Rundfunk (NDR) ist es besonders bei größeren Disteln wichtig, ihnen schon beim Einpflanzen genügend Platz zu geben. Der NDR rät davon ab, die Edeldisteln direkt an den Wegrand zu setzen.

Wachsen die Pflanzen einmal richtig, ist nicht mehr viel Pflege nötig. Im Frühjahr ruft ein Rückschnitt, um die Edeldisteln in Zaum zu halten und während der Blütezeit sollten Gartenfreunde verblühte Blütenstände immer wieder abschneiden. Das verhindert, dass sich die Edeldistel unkontrolliert ausbreitet über ihre Samen. Dünger benötigt die Edeldistel in der Regel nicht und auch Gießwasser nur, wenn sehr trockene Perioden im Hochsommer anstehen. Dann sollten Gärtnerinnen und Gärtner ein Mal in der Woche zur Regentonne gehen und mit deren Wasser die Disteln gießen.

Ganz besonders freut sich der Stieglitz über die Entscheidung der Pflanzenfans, Edeldisteln in den Garten zu setzen. Denn der Vogel frisst mit Vorliebe die Samen der Edeldistel und trägt deswegen auch den Namen „Distelfink. Das Gute an Edeldisteln ist, dass sie bei keinen Schädlingen auf der Nahrungsliste stehen. Selbst Schnecken meiden die Pflanzen. *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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