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Dünger selber machen: Beinwell-Jauche ist ideal für Tomaten

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Von: Ines Alms

Im Sommer ist ein guter Zeitpunkt, um Beinwell-Jauche selber zu machen: Sie ist ein toller Dünger für Tomaten, Zucchini und anderes Gemüse.

Tomaten, Paprika, Zucchini oder andere stark zehrende Gemüsesorten haben einen großen Nährstoffbedarf und somit viel zu nehmen. Beinwell hingegen hat viel zu geben: Das Kraut enthält zahlreiche Mineralstoffe und Spurenelemente, mit denen man auf ganz natürliche Weise düngen kann. Einen kleinen Haken hat die Beinwell-Jauche jedoch: Sie riecht anfangs etwas streng.

Dünger selber machen: Beinwell-Jauche ist ideal für Gemüse

Ein Echter Beinwell (Symphytum officinale) mit Blättern und lilafarbenen Blüten in der Nahaufnahme
Der Echte Beinwell (Symphytum officinale) ist ein natürlicher Pflanzenstärker und Arzneipflanze zugleich. © blickwinkel/Imago

Der Echte Beinwell (Symphytum officinale) ist nicht nur für Bienen und Hummeln verlockend. Seine Daseinsberechtigung im Garten gewinnt er auch als robuster Bodendecker, als Lieferant für Mulchmaterial und als natürliche Pflanzenstärkung in Form von einer Jauche oder Pflanzenbrühe. Wer die Pflanze bisher nicht angebaut hat, kann sie auch häufig an Flussufern finden.

Da in den Blättern der Pflanze reichlich Stickstoff, Kalium, Kieselsäure und Phosphat enthalten ist, erfüllt sie damit beste Voraussetzungen für einen organischen Dünger. Sie fördert das Wachstum der Pflanzen und macht Gemüse, aber auch Kübelpflanzen, widerstandsfähiger gegen Krankheitserreger wie Pilze und gegen Schädlinge wie Blattläuse oder Spinnmilben.

Für Beinwell-Jauche benötigt man nur Wasser, einen Eimer und etwas Zeit

Wie der Gärtner Hendrik Noßmann dem Mitteldeutschen Rundfunk (MDR) erklärt, lässt sich eine Beinwell-Jauche ganz einfach folgendermaßen herstellen:

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Auch wenn sich der strenge Geruch verflüchtigt, ist die Beinwell-Jauche sehr intensiv und sollte nicht pur zum Einsatz kommen. Daher wird sie mindestens im Verhältnis eins zu zehn verdünnt. Dann ab in die Gießkanne und einmal in der Woche ran an das Gemüse – aber nur an den Boden, nicht auf die Blätter.

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