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Dracula-Orchidee: Bei dem Anblick dieser Blume kommt Ihren Halloween-Gästen das Grauen

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Von: Joana Lück

Geschnitzte Kürbisse sind zwar traditionell an Halloween Pflicht, aber diese exotische Dracula-Orchidee dürfte bei Ihren Gästen sogar noch besser ankommen.

München – Orchideen hat fast jeder Pflanzenliebhaber zu Hause stehen und genau deshalb können Sie mit einem herkömmlichen Exemplar wohl kaum Freunde und Familie beeindrucken. Gerade jetzt zu Halloween besticht die sogenannte Dracula-Orchidee durch ihre exotische Erscheinung. Mit der richtigen Pflege fühlt sie sich wohl in Ihren vier Wänden.

Dracula-Orchidee: Bei dem Anblick dieser Blume kommt Ihren Halloween-Gästen das Grauen

Über 120 verschiedene Sorten der Dracula-Orchidee (Dracula Simia) sind bekannt. Sie ist ursprünglich in Mexiko und Südamerika am Fuße von Bergketten zu Hause. Dort ist sie geschützt vor Wind und Sonne und hat optimale Bedingungen, um zu gedeihen. Die Dracula-Orchidee gehört wie die herkömmliche Orchidee zur Familie der Orchidaceae. Das sind die Besonderheiten von Dracula Simia:

Nahaufnahme von einer Dracula Orchidee (Dracula simia). (Symbolbild)
Die Dracula Orchidee sieht schön aus, ist aber sehr empfindlich. (Symbolbild) © Stock&people/Imago

Besonders zu Halloween bietet es sich an, die Orchidee in einem Hängetopf zu pflanzen. Dann können die langen Blütenstiele wie Arme nach unten ausbreiten und Ihren Gästen so sicher den ein oder anderen Schauer über den Rücken laufen lassen. Und wenn derjenige nach oben sieht, dann blickt er direkt ins „Affengesicht“. Diesen Beinamen trägt die Pflanze nämlich, weil das Innere der Dracula-Orchidee einem Affengesicht ähnelt.

Eine rosafarbene Dracula Orchidee mit unscharfem grünen Hintergrund. (Symbolbild)
Die Dracula Orchidee mag schattige Plätze. (Symbolbild) © Stock&people/Imago

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Dracula-Orchidee: So gedeiht die Exotin auch bei Ihnen

Der perfekte Standort für die besondere Orchidee ist eine Fensterbank mit Nord- oder Ostfenster, damit nur wenig Sonnenstrahlung garantiert wird. Auch normale Orchideen, die nicht mehr so frisch aussehen, können mit dem richtigen Standort wieder zum Blühen gebracht werden.* Ebenfalls gut geeignet sind Wintergärten, wenn diese nicht zu warm sind. Aufgrund der langen Blütenstiele, die nach unten wachsen, eignet sich ein hängender Topf weitaus besser als beispielsweise einzeln in einer Flasche. Maximal sollte die Temperatur im Winter 15 bis 20 Grad Celsius betragen, im Schatten sind im Sommer auch Temperaturen bis 25 Grad Celsius akzeptabel. Wichtig: Die Orchideen müssen immer feucht gehalten werden, jedoch darf die Erde nicht nass sein. Von November bis Februar sollte man die Pflanze nicht düngen. *HNA.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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