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Diese Frühblüher sind nicht frosthart

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Primeln sind nicht frosthart
Endlich Blüten für den Balkon und die Töpfe am Hauseingang! Aber: Primeln halten nur bedingt Kälte aus. © Jens Wolf/dpa-Zentralbild/dpa-tmn

Wie reizvoll! Floristen und der Gartenhandel bieten teils schon blühende Narzissen, Tulpen und Primeln an. Aber können sie richtig kalte Wintertage überleben?

Berlin - Die Balkonkästen sind karg, die Beete braun und öde. Wie schön, dass es im Handel schon die ersten blühenden Pflanzen gibt - Frühblüher wie Narzissen, Tulpen, Primeln, Ranunkeln und Anemonen. Sie sind das Versprechen des nahenden Frühlings, allerdings ist es für die Frühblüher im Freien meistens noch zu kalt.

Die Pflanzen wurden in warmen Gewächshäusern vorgezogen. Werden sie nun bei den oft noch frostigen Temperaturen zum Winterende im Freien ausgesetzt, nehmen sie Schaden oder sterben sogar.

Gießen nicht vergessen

Daher rät die Bayerische Gartenakademie, die Pflanzgefäße ins Haus zu holen, wenn Frost angesagt ist. Oder man schützt die Pflanzen mit einem Vlies. Auch ein paar Lagen (Zeitungs-)Papier bietet den notwendigen Schutz, so die Fachgruppe Jungpflanzen (FGJ) Zentralverband Gartenbau.

Wichtig ist außerdem selbst an kalten Tagen die Frühlingsblüher zu gießen. Die Erde sollte laut FGJ immer leicht feucht sein. Und ein extra Tipp für die Primeln: Man hat mehr von ihnen, wenn man regelmäßig ihre verblühten Blüten entfernt. Dann bilden sie über längere Zeit neue Knospen aus. dpa

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