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Clematis verwelkt: In diesem Fall müssen Sie eingreifen, um die Pflanze zu retten

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Von: Anna Katharina Küsters

Zu sehen ist ein Holzzaun, an dem eine blau blühende Clematis entlang rankt (Symbolbild).
Clematis brauchen eine Rankhilfe (Symbolbild). © blickwinkel / Imago

Clematis sind robuste Rankpflanzen, die bei richtiger Pflege schwindelerregende Höhen erreichen. Doch manchmal welken die Blätter ohne sichtbaren Grund.

Hamburg – Gärtnerinnen und Gärtner, die eine Pergola oder eine hohe Mauer besitzen, schwören oft auf Clematis. Clematis wächst verhältnismäßig schnell empor und trägt wunderschöne Blüten in allen Rosa-, Weiß und Violetttönen. Doch manchmal lässt die Pflanze dann trotz richtiger Pflege plötzlich die Blätter hängen, sie sehen geradezu verwelkt aus. Pflanzenfans müssen dann die Ursache für das plötzliche Absterben der Blätter finden.

Clematis verwelkt: In diesem Fall müssen Sie eingreifen, um die Pflanze zu retten

Auch unter dem Namen Waldrebe bekannt, ist die Clematis in vielen Gärten zu finden. Die Pflanze stammt ursprünglich aus Asien und Nord-Amerika, ist mittlerweile aber auch in Europa weit verbreitet. Das liegt unter anderem an ihrer pflegeleichten Art, denn besonders die Wild-Formen der Clematis haben selten Probleme mit Schädlingen oder Krankheiten. Zeitgleich tragen sie aber auch kleinere Blüten, weswegen sich Gärtnerinnen und Gärtner heutzutage oft in ihrem Garten oder auf ihrem Balkon für großblumige Clematis-Hybride entscheiden*. Die erzeugen zwar wunderschöne Blüten, jedoch sind sie nicht so robust wie ihre wilden Verwandten. Das Ergebnis für die Pflanze: eine größere Gefahr, an der sogenannten Clematiswelke zu erkranken.

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Clematis verwelkt: Diese Arten der Clematiswelke gibt es

Die Clematiswelke ist laut dem Norddeutschen Rundfunk (NDR) eine Pilzkrankheit, die dazu führt, dass der oberirdische Teil der Clematis abstirbt. Gartenexperten unterscheiden zwischen:

Neben den akuten Eingriffen zur Rettung der Pflanze ist es zudem wichtig, dass die Clematis an einem geeigneten Standort wächst. So ist sie unempfindlicher gegenüber Krankheiten. Es empfiehlt sich beispielsweise die Pflanze so zu setzen, dass ihr Fuß im Schatten steht, der obere Teil allerdings Sonne abbekommt. Es lohnt sich deswegen, eine geeignete Unterpflanzung aus etwa Funkien oder Storchschnabel einzuplanen. Besonders in den ersten Jahren ist regelmäßiges Düngen unabdingbar und eine Rankhilfe empfehlenswert. *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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