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Bodennebel im Herbst: Das richtet das Naturschauspiel in Ihrem Garten an

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Von: Joana Lück

Nebel sieht zwar schön aus, kann Ihren Gartenpflanzen aber auf Dauer schaden. Das sollten Sie beachten, wenn sich im Herbst wieder Nebelfelder im Garten niederlassen.

Stuttgart – Zum goldenen Oktober gehört frischer Tau, der Spinnweben zum Vorschein bringt und eine insgesamt mystische Stimmung. Im Herbst ist der Nebel wieder auf dem Vormarsch. Aber wie entsteht das fotogene Naturschauspiel und wie wirkt sich Nebel auf Garten und Pflanzen aus?

Bodennebel im Herbst: Das richtet das Naturschauspiel in Ihrem Garten an

Die Wolke auf dem Boden entsteht laut dem Südwestrundfunk (SWR), wenn in wolkenlosen Nächten die Luft stark abkühlt. Wenn Wasser am Boden verdampft und gleichzeitig wieder abkühlt, entsteht Nebel. Das Phänomen tritt vor allem im Frühjahr und im Herbst auf und besonders häufig dort, wo Seen und andere Gewässer sind. Auch Sonnenstrahlung intensiviert die Nebelbildung.

Im Spätherbst, wenn sich die Luft tagsüber nur noch leicht erwärmt, bleibt der Nebel oft von morgens bis abends bestehen. Was für Autofahrer* zu einem gefährlichen Unterfangen werden kann, wenn der Nebel sich auf Autobahnen oder Landstraßen festsetzt, ist für Naturliebhaber und Fotografen ein Geschenk Gottes. Ob in Wäldern, an Seen oder im Gebirge: Nebel verleiht verschiedenen Motiven das gewisse Etwas.

Sonnenaufgang am See mit Nebel. (Symbolbild)
Im Frühjahr und Herbst verleiht Nebel der Natur etwas Mystisches. (Symbolbild) © Pixsell/Imago

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Bodennebel im Herbst: Das macht er mit Ihren Pflanzen

Laut einer Studie der Punjab Agricultural University (PAU) hat Bodennebel Auswirkungen auf Pflanzen. Die Weizenernte in Indien wurde nachweislich von Nebel beeinflusst: Verfärbungen und eine schlechte Ernte sind in Regionen mit hoher Luftfeuchtigkeit, Nebel und einhergehender Kälte besonders stark ausgeprägt. Ähnliche Beobachtungen gibt es bei der Ernte von Obst und Gemüse. Hier behindert und verlangsamt der Nebel das Wachstum der Pflanzen gegenüber Arten, die keinem Nebel ausgesetzt waren.

Diesen Pflanzen kann Nebel nichts anhaben:

Empfindliche Gewächse wie Primeln, Stiefmütterchen oder Vergissmeinnicht reagieren hingegen sensibel auf Nebel und mit eingehender Kälte. Letztere Pflanzen sollten besser mithilfe von Pappkartons geschützt werden oder an einem überdachten oder halboffenem Ort stehen. *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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