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Blumenzwiebeln im Herbst setzen: So geht die Etagen- oder Lasagne-Bepflanzung

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Von: Franziska Irrgeher

Wer im Frühling hübsche Blumen sehen möchte, sollte die passenden Zwiebeln im Herbst setzen. Das geht einfach und mit der Lasagne-Bepflanzung noch effektiver.

München – Im Herbst ist die Zeit gekommen, Blumenzwiebeln für das nächste Frühjahr zu setzen. Nach dem Winter treiben die ersten Frühblüher dann bald aus und bieten Insekten erste Nahrung. Noch besser als die Zwiebeln einfach zu verteilen, wäre es, sie zu schichten, mit der auch Lasagne-Bepflanzung genannten Methode.

Blumenzwiebeln setzen: So geht die Etagen- oder Lasagne-Bepflanzung

Ab September dürften die ersten Blumenzwiebeln ins Beet, im Oktober folgen die nächsten. Gepflanzt wird ab September bis zum ersten Frost. Folgendes gilt beispielsweise für einige beliebte Zwiebelpflanzen:

Das sind natürlich längst nicht alle, auch Schmucklilien, Lauch oder Maiglöckchen und viele mehr lassen sich im Herbst setzen. Wie? Nun, da gibt es einige gute Methoden.

Blumenzwiebeln setzen: So schichten Sie die Zwiebeln

Grundsätzlich lassen sich alle Blumenzwiebeln natürlich im Beet oder Rasen verteilt einzeln oder in kleinen Grüppchen setzen. Gruppen betonen die Schönheit der Pflanzen meist mehr als einzelne Blüten*. Wer sie dagegen in ein Gefäß setzen möchte, sollte schichten. Das Ganze nennt sich auch Lasagne-Bepflanzung oder Etagen-Bepflanzung, denn genaugenommen funktioniert es ähnlich wie die Zubereitung des beliebten Nudelgerichts. Der Vollständigkeit halber sei erwähnt: Blumenzwiebeln sind giftig und sollten natürlich keinesfalls in eine echte Lasagne kommen.

Zu sehen sind die Zwiebeln verschiedener Blumen auf einem Jutesack (Symbolbild).
Blumenzwiebeln dürfen im Herbst in die Erde (Symbolbild). © D. Maehrmann/Imago

Die Lasagne-Bepflanzung ist das schichtweise Pflanzen von Blumenzwiebeln, entweder in einem Kübel oder Topf, denn im Beet wäre es zu aufwendig. Dabei kommen spät blühende Blumenzwiebeln nach unten, früher blühende weiter nach oben. Läuft alles nach Plan, blüht im Gefäß also immer irgendwas.

Dafür benötigen sie ein Pflanzgefäß, passende Erde, Blähton als Drainage und genügend Blumenzwiebeln. Der Topf sollte zudem Löcher für abfließendes Wasser haben. Die untere Schicht bilden später blühende Pflanzen wie Narzissen, Tulpen und Hyazinthen, weiter oben durch etwas Erde getrennt dürfen Krokusse oder Schneeglöckchen in den Topf. Die unten gesetzten Zwiebeln bilden die Triebe dann meist einfach an den oben wachsenden vorbei, denn sie blühen, wenn die obere Schicht bereits geblüht hat. Orientieren Sie sich bei den Schichten einfach am Etikett der Zwiebeln, dort ist der Zeitpunkt der Blüte angegeben. Wie viele Zwiebeln Sie kombinieren, entscheiden Sie natürlich selbst. Besonders hübsch sehen mehrere der Gefäße aus, die beispielsweise an die Hausmauer oder in Gruppen in den Garten gestellt werden. Sie können auch in jeden Topf andere Pflanzen setzen und diese bestenfalls beschriften. Wenn nicht, bekommen Sie im Frühjahr ein Überraschungspaket. *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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