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Blumen für den Bauerngarten: Diese Pflanzen dürfen nicht fehlen

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Von: Anna Katharina Küsters

Ein Bauerngarten überzeugt neben zahlreichen Gemüsepflanzen auch mit einer bunten Blumenpracht. Einige Exemplare harmonieren dabei besonders gut miteinander.

München – Die klaren Formen des Bauerngartens erlauben es Gartenfreunden, Gemüse in Hülle und Fülle anzupflanzen. Doch drum herum soll der beliebte Gartentyp auch Farbe in die grüne Oase bringen und eine Bienen- und Insektenweide sein. Da sich nicht alle Blumen miteinander vertragen, lohnt es sich, eine Übersicht über die besten Paare zu haben.

Blumen für den Bauerngarten: Diese Pflanzen dürfen nicht fehlen

Ein Bauerngarten lädt zum Entspannen und zum Genießen ein. Als Gartentyp etablierte sich der Bauerngarten spätestens nachdem im Botanischen Garten in Hamburg Anfang des 20. Jahrhunderts das erste Mal ein authentischer Bauerngarten nachempfunden wurde. An diesen angelehnt, entwickelte sich auch der typische Bauerngarten Hamburger Art. Authentisch ist er in der Regel, wenn er eine geometrisch und symmetrisch gestaltete Fläche mit einem Wegkreuz in der Mitte hat. Mithilfe von nützlichen Beeteinfassungen und stilvollen Dekorationen können Gartenfreunde ihrem Bauerngarten dann noch nach ihrem eigenen Geschmack gestalten.

Sehr wichtig dabei ist beispielsweise auch die Auswahl der Blumen, die im Bauerngarten wachsen sollen. Die Zierpflanzen sind das Erste, was Besuchern ins Auge fällt und müssen daher gut zueinander passen.

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Folgende Blumen dürfen im Bauerngarten nicht fehlen:

Die ein- und zweijährig blühenden Pflanzen überzeugen durch ihre Blütenfarbe, aber auch als Blumen-Team im Beet. Außerdem macht ein Blumenbeet in der Regel weniger Arbeit als eine Rasenfläche, was es noch attraktiver macht*.

Blumen für den Bauerngarten: Löwenmäulchen und Fingerhut

Um zwei besondere Exemplare herauszupicken, bieten sich Löwenmäulchen und Fingerhut an. Beide trage einen besonderen Namen, der sie neben ihrer Blüten unverwechselbar macht. Das Löwenmäulchen zählt in Deutschland zu den sehr gefährdeten Pflanzen, es lohnt sich also sehr, die Blume anzupflanzen. Es gehört zur Familie der Wegerichgewächse und die Gattung Antirrhinum umfasst 40 Arten. Besonders bekannt und geeignet für den Bauerngarten ist das Große Löwenmäulchen (Antirrhinum majus). Die Blume erreicht eine Höhe von bis zu 100 Zentimetern, ist also ein niedriger Vertreter im Beet. Ihren Namen gab der Blume ihre besondere Blüte. Sie besteht aus einzelnen Blütenblättern und öffnet sich bei leichtem Druck auf die Blüte wie ein kleines Mäulchen. Die Blume blüht von Juni bis September und bevorzugt leicht sauren Boden, weswegen Rhododendronerde zum Anpflanzen sinnvoll ist.

Der Fingerhut zählt zu den größeren Blumen im Bauerngarten. Auch er gehört zur Familie der Wegerichgewächse und seine großen, glockenförmigen Blüten machen ihn unverwechselbar. Sie ähneln in der Tat größeren Fingerhüten. Von Juni bis August lassen sich die Blüten beobachten, die in weiß, rot, violett und vielen weiteren Farben leuchten. Typisch für den Fingerhut ist die gefleckte Unterlippe der Blüte. Ein wichtiger Hinweis ist aber zu bedenken: Der Fingerhut ist in allen Teilen giftig. Herumlaufende Kinder und Haustiere sollten also von den Blumen fernbleiben. Zudem mag der Fingerhut es kalkarm, weswegen Gärtnerinnen und Gärtner die Pflanze nicht mit Leitungswasser, sondern lieber mit Wasser aus der Regentonne gießen sollten. *Soester-anzeiger.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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