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Blütenstauden: So bringen Sie Ihre Blumen dazu, noch mal zu blühen

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Von: Anna Katharina Küsters

Blütenstauden beeindrucken Gartenfreunde meist mit ihren zahlreichen Blütenständen. Damit die auch den ganzen Sommer über bleiben, muss ein Rückschnitt her.

Hamburg – Sei es im Vorgarten oder im liebevoll gepflegten Blumenbeet vor der Terrasse: Blütenstauden sind in den meisten Fällen eine sehr gute Wahl, denn sie wachsen über viele Jahre und beschenken Gärtnerinnen und Gärtner immer wieder mit farbenprächtigen Blüten. Damit das jedoch auch so bleibt, bedarf es einiger Pflegeschritte. Zum Beispiels auch eines Rückschnitts im Sommer, damit die Pflanzen sich nicht zu stark vermehren.

Blütenstauden: Das ist der beste Zeitpunkt für einen Rückschnitt im Sommer

Blütenstauden sind beeindruckende Gartenbewohner, wenn Gärtnerinnen und Gärtner sie gut pflegen. Die eigentlich robusten und pflegeleichten Pflanzen brauchen zwar wenig Aufmerksamkeit, aber ganz ohne den Griff zur Gartenschere geht es dann doch nicht. Für einen pflegenden Rückschnitt ist es jedoch wichtig, den richtigen Zeitpunkt abzupassen. Der liegt bei Blütenstauden in der Regel im Sommer nach der ersten Blüte. Das bringt zwei Vorteile mit sich:

Da sich der Blütezeitpunkt je nach Art natürlich unterscheidet, gilt es, ein Auge auf die Blütenstauden zu haben. Bei einigen Pflanzen reicht es auch, die verblühten Köpfe einfach abzuzupfen, statt einen großen Rückschnitt vorzunehmen. So beispielsweise bei vielen Korbblütlern. Dazu zählen unter anderem Blütenstauden wie die Sonnenbraut oder der Gelbe Sonnenhut.

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Blütenstauden: Weiterer Rückschnitt im Herbst

Ein weiterer Pflegeschnitt ist dann im Herbst dran. Haben die Blütenstauden ein zweites Mal geblüht, ist es auch dabei an der Zeit, alte Blüten zu entfernen. Wer jedoch Tieren noch etwas Nahrung für den Winter übrig lassen möchte und Insekten einen Unterschlupf für kalte Wochen bieten will, der lässt die Blütenstände stehen. Die sehen nicht nur schön aus, wenn der Frost sie überzieht, sondern kommt auch vielen Tieren zugute.

Die Rückschnitte helfen übrigens auch bei einem Befall von Pilzerkrankungen, wie der Norddeutsche Rundfunk (NDR) berichtet. So schleicht sich ab und an Mehltau ein, den Gartenfans nur unter Kontrolle kriegen, wenn sie die Blütenstauden radikal zurückschneiden. Die Pflanzenreste müssen dann im Restmüll landen, keinesfalls im Kompost. Auch eine Teilung hilft den Stauden bei einem gesunden Wuchs*. *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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