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Bewässerungssysteme für Zimmerpflanzen: So müssen Sie vier Tage lang nicht mehr gießen

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Von: Jasmin Pospiech

Sie haben keinen grünen Daumen? Wollen aber dennoch Zimmerpflanzen zu Hause haben? Dann sollten Sie sich diese Bewässerungssysteme genauer ansehen.

München – Wer Zimmerpflanzen zu Hause stehen hat, weiß, dass sie auch gehegt und gepflegt werden wollen. Genauso wie der richtige Standort oder die passende Blumenerde entscheidend dafür sind, dass Zimmer- und Topfpflanzen gut gedeihen, ist es auch, dass sie ausreichend gegossen werden.

Bewässerungssysteme für Zimmerpflanzen: So müssen Sie bis zu vier Tage lang nicht mehr gießen

Doch einige Zimmerpflanzen brauchen mehr und verdursten schnell, wenn man ihnen zu wenig Wasser gibt, andere wiederum faulen schnell, wenn sie zu viel abbekommen, wie etwa die Aloe Vera. Wer nicht viel Zeit und Muße hat, der ist dann schnell überfordert. Abhilfe sollen hier automatische Bewässerungssysteme schaffen, die speziell für Zimmerpflanzen entwickelt worden sind.

Automatische Bewässerungssysteme: Blumat

Das Bewässerungssystem Blumat ist ein altbewährter und beliebter Klassiker unter den Bewässerungslösungen. Dabei handelt es sich um poröse Tonkegel*, die in die Topferde der Pflanzen gesteckt werden. Diese sind wiederum über dünne Schläuche mit einem Wasserbehälter (etwa einer Vase) verbunden, aus dem sie gespeist werden.

Je nach Wasserbedarf der Pflanze gibt es zwei verschiedene Kegelgrößen zur Auswahl: entweder mit 90 oder 130 Milliliter Durchflussmenge pro Tag. Das System basiert darauf, dass die Kapillarkräfte, wenn die Erde allmählich austrocknet, durch die Tonkegel frisches Wasser nachsaugen, damit die Erde immer konstant feucht bleibt. Achtung: Haben Sie größere Zimmerpflanzen, reicht meist ein Tonkegel allein nicht aus, um deren Wasserbedarf zu decken.

Automatische Bewässerungssysteme: Gardena

Die Urlaubsbewässerung von Gardena ist besonders jetzt zu den Weihnachtsfeiertagen, aber auch bei sonstigen Aufenthalten, wo sie länger nicht zu Hause sind, optimal. Schließlich ist sie für bis zu 36 Topfpflanzen ausgelegt und ist in vielen Baumärkten wie etwa Obi oder Bauhaus erhältlich. (Indoor Gardening System: So können auch Sie im eigenen Zuhause einen Garten haben)

So funktioniert‘s: Eine kleine Tauchpumpe wird über einen Transformator mit Zeitschaltuhr täglich um die gleiche Zeit für circa eine Minute aktiviert. Diese sorgt dafür, dass Wasser über ein System aus größeren Zuleitungen, Verteilern und schließlich Tropfschläuchen zu den Blumentöpfen gelangt. Die Verteiler können jeweils 15, 30 oder 60 Milliliter pro Minute abgeben. Jeder von ihnen besitzt allerdings zwölf Tropfschlauch-Anschlüsse, Sie müssen aber nicht alle benutzen. (Fittonie pflegen: Das braucht die empfindliche Zimmerpflanze mit der schönen Musterung)

Automatische Bewässerungssysteme: Bördy

Nicht nur hilfreich, sondern auch schick ist sicherlich der Bewässerungshelfer „Bördy“. Wie der Name schon verrät, handelt es sich dabei um ein Plastik-Vögelchen mit Tonkegel, das zum Beispiel bei diversen Online-Anbietern erhältlich ist. „Bördy“ verspricht, vier Tage lang nicht gießen zu müssen und völlig unkompliziert in der Handhabung zu sein. Schließlich rentiert es sich, Zimmerpflanzen in den eigenen vier Wänden zu halten, da sie das Raumklima grundlegend verbessern.

Sie müssen lediglich, wenn Sie die jeweilige Pflanze gießen wollen, „Bördy“ durch den geöffneten Schnabel mit Wasser befüllen. Über den in der Erde steckenden Tonkegel gibt „Bördy“ das Wasser dann nach und nach an die Pflanze ab. Mit dem Ergebnis, dass Sie die Zimmerpflanzen, zum Beispiel in Ihrem Schlafzimmer, weniger gießen müssen. Schließlich genügt nur ein Blick auf den Plastik-Körper des Vogels, um nachzuschauen, ob das Wasser schon aufgebraucht worden ist oder nachgegossen werden muss. *merkur.de ist Teil des Ippen Digital-Netzwerks.

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