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Begonien pflegen: Darauf müssen Sie unbedingt achten

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Von: Anna Katharina Küsters

Begonien eignen sich nicht nur als perfekte Zimmerpflanze, sondern wachsen mit der richtigen Pflege auch auf dem Balkon und im Garten.

Leipzig – Mit ihrer besonderen Blütenform hat die Begonie schon viele Gartenfreunde für sich gewinnen können. Nicht umsonst trägt die Pflanze auch den Namen Schiefblatt, denn die Blüten klappen auffällig ineinander und die Auswahl an Blütenfarben ist mittlerweile riesig. Ende Februar können Gartenfreunde ihre Begonien in Töpfen im Haus antreiben, um sie dann im Mai auf den Balkon zu stellen. Bei der Begonien-Pflege müssen aber auch der Standort und das Substrat passen, um schöne Blüten zu erhalten.

Begonien pflegen: Darauf müssen Sie unbedingt achten

Die Heimat der Begonie liegt in den Tropen. Die meisten Begonien-Arten kommen aus Südamerika, wo sie in einem feucht-warmen Klima am Fuße von Bäumen heranwachsen. Sie gehören zur Familie der Schiefblattgewächse (Begoniaceae) und kommen gut mit wenig Sonnenlicht aus. Lediglich hell genug muss es sein, damit die Pflanzen nicht eingehen. Der Standort ist daher auch auf dem Balkon, im Zimmer oder im Garten entscheidend. Am besten suchen Gärtnerinnen und Gärtner einen Ort, an den wenig Regen und Wind dringt und nur bedingt direkte Sonneneinstrahlung. Hell sollte er dennoch sein.

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Zu sehen sind mehrere rosa Begonien-Blüten. (Symbolbild)
Begonien tragen auch den Namen Schiefblatt. (Symbolbild) © cjansuebsri/Imago

Am liebsten wachsen Begonien übrigens in lockerer, humusreicher Erde, aus der sie sich ihre Nährstoffe ziehen. Steht die Begonie im Garten, müssen Gärtnerinnen und Gärtner trotz des Regens von oben regelmäßig gießen. Das gilt natürlich auch für Zimmer- und Balkonbegonien, dabei sollte die oberste Schicht Substrat immer abtrocknen, dann braucht die Pflanze Nachschub. Auf dem Balkon braucht eine Begonie etwa alle zwei Wochen Flüssigdünger über das Gießwasser.

Begonien pflegen: Ende Februar bereit zum Antreiben

Ende Februar ist es so weit und die Begonienknollen, die im Herbst aus der Erde müssen, um im kühlen, trockenen Keller zu überwintern, dürfen an die Luft. Dafür nehmen sich Gartenfans laut dem Mitteldeutschen Rundfunk (MDR) am besten eine flache Schale und geben ein Blumenerde-Sand-Gemisch sowie die Knollen hinein. Die Knollen müssen dabei mit der gewölbten Seite nach oben liegen. An einem hellen, trockenen Ort müssen Pflanzenfreunde das Gemisch nun regelmäßig gießen und warten. Nach einiger Zeit treiben die Knollen an und das erste Grün erscheint.

Zu sehen sind die frischen Triebe einer Knollenbegonie. (Symbolbild)
Die frischen Triebe einer Knollenbegonie. (Symbolbild) © blickwinkel/Imago

Ist der Prozess erfolgreich abgelaufen, dürfen die angezogenen Begonien im Mai ins Freiland oder auf den Balkon. Wichtig ist es, die Eisheiligen abzuwarten, denn Frost vertragen die Pflanzen nicht. Es lohnt sich, die ersten Triebe der Begonie zu entspitzen. Das lässt sie buschiger heranwachsen. Wer seine Begonien auf dem Balkon pflanzt, sollte zwischen den einzelnen Pflanzen einen Abstand von etwa 20 Zentimetern lassen. So besteht keine Gefahr, dass sich die Pflanzen gegenseitig den Platz wegnehmen.

Begonien pflegen: Sortenauswahl

Die Begoniensorten-Auswahl ist mittlerweile riesig. Im Anschluss finden Gärtnerinnen und Gärtner Sorten-Inspiration für Garten und Balkon:

Die kleine Auswahl zeigt bereits, dass es für jeden Standort die passende Begonien-Sorte gibt. Auch wenn die meisten Begonien sich an hellen Orten ohne direkte Sonneneinstrahlung wohler fühlen und die perfekten Zimmerpflanzen sind, gibt es für besonders sonnige Balkone beispielsweise auch Lösungen. *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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