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Beeteinfassung gestalten: Diese Möglichkeiten haben Sie im Garten

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Von: Anna Katharina Küsters

Zu sehen ist ein kleine Weidenzaun an einem Beet, in dem Minze wächst (Symbolbild).
Ein selbst geflochtener Weidenzaun ist eine Beeteinfassung, die gut in naturnahe Gärten passt (Symbolbild). © imago images / blickwinkel

Wer im Herbst den Rasen auf den Winter vorbereitet, merkt spätestens beim Rasenkantenstechen, dass sich Beet und Rasen schnell vermischen. Um das zu verhindern, gibt es verschiedene Beeteinfassungen.

München – Einen gepflegten Garten wünschen sich viele Gartenfreunde. Auch in naturnahen Gärten ist es wichtig, Beet und Rasenfläche auseinanderhalten zu können. Um sich im Herbst die Arbeiten am Rasen und am Beet zu erleichtern, sollten Gärtnerinnen und Gärtner über eine Beeteinfassung nachdenken. Davon gibt es mittlerweile zahlreiche Varianten, sodass für jeden Gartentyp etwas dabei ist.

Beeteinfassung gestalten: Diese Möglichkeiten haben Sie im Garten

Wer viel Liebe und Zeit in seinen Garten und die Gartenplanung investiert hat, wird sich über die passende Beeteinfassung besonders freuen. Denn wer diese richtig auswählt, erleichtert sich nicht nur die Gartenarbeit, sondern unterstreicht zudem auch noch seinen eigens auserwählten Gartentypen. So gibt es grundsätzlich folgendes Material bei Beeteinfassungen zu unterscheiden:

Jedes Material beziehungsweise jede Pflanze gibt dem Garten einen ganz eigenen Stil. Der Pflegeaufwand der Beeteinfassung sowie deren Lebensdauer sind dabei ganz unterschiedlich.

Beeteinfassungen gestalten: Das können Holz und Stahl

Eine Beeteinfassung aus Holz ist beispielsweise nicht so widerstandsfähig wie eine aus Stahl. Dafür schmückt sie naturnahe Gärten besonders schön und ist leicht zu errichten. Wer zudem noch selbst kreativ und aktiv werden möchte, entscheidet sich für eine Holzbeeteinfassung aus geflochtenen Weidenruten. Diese lassen sich beliebig hoch und dicht gestalten. (Weidenzaun gestalten: So verschönern Sie Ihren Naturgarten)

Daneben bieten sich auch nicht mehr benutzte Paletten an. Gartenfreunde trennen dafür die einzelnen Holzlatten von den Paletten und befestigen diese an bereits in den Boden gesteckte Holzpfähle. Dabei sollten Gärtnerinnen und Gärtner sowohl die Pfähle als auch die Latten vorher mit schützendem Öl streichen. So übersteht diese Art der Beeteinfassung länger Wind und Wetter.

Stabiler als die Holzvariante ist eine Beeteinfassung aus Cortenstahl. Dieser rostrote Stahl wird mit den Jahren immer widerstandsfähiger. Je mehr Rost er ansetzt, desto mehr verfärbt sich seine äußere Erscheinung von Grau zu dunklem Rot. Diese Art der Beeteinfassung ist nicht ganz so einfach zu montieren, dafür sehr langlebig. Auch sie schmückt naturnahe Gärten, passt aber auch gut in Bauerngärten und Ziergärten. (Pflasterfugen begrünen: Wie Sie ungewolltes Unkraut ersetzen)

Beeteinfassungen gestalten: So verschönern Stein und Pflanzen das Beet

Rustikaler wirkt eine Beeteinfassung, wenn sie aus Stein gestaltet ist. Dabei ist der Aufbau-Aufwand höher, die Einfassung danach aber quasi unkaputtbar. Gartenfreunde müssen sicherstellen, dass sie mit Kies und Zement ein so sicheres unterirdisches Podest für die Steine errichten, dass keiner umkippt. Daür müssen sie etwa 15 Zentimeter tief in die Erde graben. Als Steine eignen sich zum Beispiel Basalt und Granit. Diese Art der Beeteinfassung ist zum Beispiel in Englischen Gärten, aber auch in Steingärten oder Hanggärten. (Fünf Life-Hacks für den Garten: So sparen Sie Zeit und Geld bei der Gartenarbeit)

Etwas frischer wirkt der Garten, wenn Pflanzen für die Begrenzung sorgen. Unschlagbarer Klassiker ist dabei der Buchsbaum. Die pflegeleichte Pflanze lässt sich nicht leicht wegdrängen und kann mit regelmäßigen Rückschnitten wunderbar im Zaum gehalten werden. Nur der Buchsbaumzünsler greift die Pflanze vermehrt an. Daneben eignen sich jedoch auch verschiedene Stauden und Sträucher und Gehölze, die winterhart und pflegeleicht sind. Sie lassen sich ebenfalls gut als Beeteinfassung nutzen.

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