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Astilbe: Die Prachtspiere ist ein Hingucker im winterlichen Garten

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Von: Joana Lück

Lavendelfarbene Astiblen auf einer hohen Wiese. (Symbolbild)
Die Astilbe ist für ihre üppige Blüte bekannt. (Symbolbild) ©  Manfred Ruckszio/Imago

Ob an schattigen Plätzen oder als Sichtschutz: Die Astible garantiert überall einen wunderschönen Farbklecks. Weiterer Vorteil: Die Staude ist winterhart!

München – Dass die Astilbe auch als Prachtspiere bezeichnet wird, verwundert nicht: mit ihren grazilen, Feder-ähnlichen Blüten und einer Maximalhöhe von bis zu zwei Metern ist sie wahrhaftig eine Augenweide. Da sie auch im Winter keine besondere Pflege benötigt, avanciert die Staude immer mehr zum Trendgewächs.

Astilbe: Die Prachtspiere ist ein Hingucker im winterlichen Garten

Damit lichtarme Bereiche im Garten nicht zur trostlosen Ecke mutieren, können hier getrost Astilben eingesetzt werden. Denn die ursprünglich aus Asien stammende Staude kommt mit nur wenig Licht aus und belebt den Garten trotzdem. Da sie in ihrer Heimat als Waldpflanze an Flüssen oder anderen Gewässern wachsen, mögen Astilben auch hierzulande einen relativ feuchten, humosen Boden mit reichlich Nährstoffen. Hierzulande ist vor allem die Chinesische Prachtspiere erhältlich. Weitere Sorten sind:

Von Juli bis September erscheint die üppige Blütenpracht an den langen Stielen, die sogar bis in den Winter hinein in sattem Lila, Rosa oder Pink leuchten. Dann trocknen die Fruchtstände zwar aus, tragen aber dennoch zur Verschönerung Ihres Gartens bei oder sind die perfekten Exemplare für Trockensträuße.

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Astilbe: Verwendung und Tipps

Ältere Exemplare können nebeneinander gepflanzt zusammen mit Pampagras und anderen Ziergräsern einen schönen und effektiven Sichtschutz ergeben. Sehr schön sehen Astilben auch in Pflanzgefäßen aus. Dann sollte man aber aufpassen, dass eine gleichmäßige Wasserversorgung garantiert ist. An Südhängen, Terrassen mit Ausrichtung nach Süden oder sonnigen Balkonen wird sich die Staude auf Dauer eher unwohl fühlen und benötigt als Ausgleich reichlich Wasser. Aber selbst das ist an diesen Orten kein Garant für das Überleben der Pflanze.

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