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Anfänger im Garten: Fünf Tipps zum Säen, Pflanzen und Ernten

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Von: Eva Goldschald

Aller Anfang ist schwer. Gerade in Sachen Anbau und Ernte sollten sich Anfänger aber nicht entmutigen lassen. Damit der eigene Garten auch etwas abwirft, sollten Anfänger einige Tipps beachten.

München – Viele träumen noch davon, für andere ist er bereits Wirklichkeit: der eigene Garten. Obst, Gemüse und Co. gedeihen nach der Aussaat oder dem Anpflanzen aber meist nicht von ganz alleine. Mit einigen Tricks gelingt der Start ins Gärtnern garantiert. 

Anfänger im Garten: Fünf Tipps zum Säen, Pflanzen und Ernten

Schädlinge, welke Blüten und eine magere Ernte: Für viele Neulinge ist das Gärtnern am Anfang alles andere als Spaß. Wer falsch kalkuliert oder die Pflanzen nicht richtig oder gar zu viel pflegt, erlebt bald eine böse Überraschung. Da kann die Freude rasch wieder verfliegen. Wie bei allem, was man zum ersten Mal macht, bedarf es auch beim Gärtnern etwas Grundwissen. Anfängliche Fehler sind dann mit einem Mal Geschichte. Und dann klingt es gar nicht mehr so unrealistisch, das ganze Jahr über vom Beet zu naschen.

So freuen sich auch Anfänger bald über eine reiche Ernte:

Anfänger im Garten: Gemüse nacheinander säen und pflanzen

Viele freuen sich so über die vielen Keimlinge, Pflanzen und Samen, dass sie alles auf einmal ins Beet setzen. Nach einige Wochen kommt dann die Überraschung: Viel zu viel ist zur gleichen Zeit reif. Wer stattdessen in Etappen aussät, hat länger etwas von der Ernte und muss auch nichts wegwerfen und verschenken.

Anfänger im Garten: Durchdringend gießen

Werden Beete mit der Gießkanne gegossen, sollte man das so lange tun, bis alle Erdschichten gleichmäßig durchtränkt sind*. Wer zwar regelmäßig, aber zu wenig gießt, tut den Pflanzen nichts Gutes. Nur die oberen Schichten erhalten Wasser. Tiefer wurzelnde Pflanzen bekommen dagegen nichts ab. Am besten mit der Hand in der Erde prüfen, ob alle Schichten feucht sind oder noch besser einem Wasserstandanzeiger arbeiten.

Anfänger im Garten: Geräte passend einsetzen

Im Sommer brauchen die Pflanzen vor allem genug Wasser. Damit sie dieses auch gut speichern können, sollte man die Beete weitgehend in Ruhe lassen. Ernten und Unkraut zupfen sind erwünscht, umgraben eher weniger. Wer das Beet zu viel durchwühlt, entzieht den Pflanzen das Wasser.

Anfänger im Garten: Wachsen helfen

Tomaten- oder auch Gurkenpflanzen wachsen sehr hoch und verlieren dadurch manchmal den Halt im Beet. Wer Rankhilfen platziert oder Erde um den Stiel anhäuft, sorgt für Standfestigkeit. Zweiteres hilft übrigens bei der Bildung wichtiger Knöllchenbakterien, die den Stickstoff aus der Luft in Nährstoffe für die Pflanzen umwandeln.

Anfänger im Garten: Faule Blätter und Früchte entfernen

Was verdorben ist, muss weg. Anders als Holzreste bildet verfaultes Obst und Gemüse Pilze und Bakterien, die gesunde Pflanzen befallen können. Vergisst man die Zucchini im Hochbeet, können auch weitere Pflanzen absterben. 

Richtig säen, pflanzen und ernten: Der Gartenkalender

Niemand kann sich anfangs merken, was wann blüht, was man wann erntet und wann die Erdschichten einmal umgegraben werden müssen. Deshalb empfehlen Gärtner, sich ein Gartenbuch zuzulegen. Man notiert, wann man was gesät und gepflanzt hat. So hat man Anhaltspunkte zur Ernte. Auch Saisonkalender helfen, damit man weiß, welches Gemüse und Obst Saison hat. Hilfreich ist es auch, wenn man sich die Zusammensetzung der Erde notiert oder wenn etwas verwelkt. So kann man beim nächsten Mal Fehler vermeiden.

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