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Witwenblume: Das braucht der Schmetterlingsmagnet im Garten

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Von: Anna Katharina Küsters

Die Witwenblume zieht nicht nur Bienen an, sondern ist auch bei Schmetterlingen extrem beliebt. Der Herbst ist ein guter Pflanzzeitpunkt.

München – Der Herbst eignet sich perfekt dazu, die Witwenblume ins Beet-Repertoir aufzunehmen. Die Staude blüht nicht nur wunderschön, sondern ist auch ein wahrer Bienen-Magnet. Ihren Ursprung hat die Pflanze auf dem Balkan, wo sie in Wäldern und auf Wiesen auch in freier Natur wächst. Besonders gut eignet sich die Witwenblume auch für trockene Standorte, denn Hitze macht ihr wenig aus. Um prächtig zu blühen, braucht sie nur den richtigen Standort.

Witwenblume: An diesem Platz wächst die Pflanze am besten

Die Witwenblume trägt einen traurigen Namen, überzeugt aber mit einer schönen Blüte. Botanisch Knautia genannt, gehört sie zur Familie der Geißblattgewächse. Besonders bekannt ist die Purpur-Witwenblume, die Gartenexpertinnen und -experten auch Knautia macedonica betiteln. In diesem botanischen Namen klingt bereits das Ursprungsgebiet der Pflanze an, Mazedonien auf dem Balkan.

Die Staude wächst unter guten Bedingungen zu einer Höhe von bis zu einem Meter heran. Ihre Blüten sind etwa drei Zentimeter groß und Gartenfreunde entdecken sie von Juni bis in den Oktober hinein. Dabei sitzt die Blüte prominent auf dem Stängel und lädt Insekten ein, auf ihnen Platz zu nehmen. Grund dafür ist unter anderem, dass die Pflanze sich auch über Bestäubung vermehren kann. Die Witwenblume ist also auf Bienen und andere Tiere angewiesen, um zu überleben*. Sind die Blüten der Witwenblume verblüht, lösen Früchte die purpurne Pracht ab. Die sogenannten Schießfrüchte sorgen ebenfalls für eine Vermehrung der Pflanze, wenn Gartenfans sie vorher nicht abernten.

Zu sehen ist eine violette Witwenblume, auf der ein blauer Schmetterling sitzt (Symbolbild).
Schmetterlinge lieben die Witwenblume (Symbolbild). © H. Schmidbauer/Imago

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Witwenblume: Das braucht die Pflanze

Damit die Witwenblume auch in Ihrem Garten gut heranwächst, müssen folgende Bedingungen erfüllt sein:

Die Witwenblume kann sowohl im Herbst als auch im Frühjahr ins Beet. Am besten lassen Gärtnerinnen und Gärtner zwischen der Witwenblume und deren Beetnachbarn etwa 60 Zentimeter Platz. So fühlt sich keine Pflanze im Beet eingeengt. Zu Beginn lohnt es sich außerdem, die Witwenblume ausgiebig anzugießen. *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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