Zu sehen sind rote und grüne Weinreben mit viele dunklen Trauben daran (Symbolbild).
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Weinreben können Gartenfreunde auch selbst anpflanzen (Symbolbild).

Traubenernte garantiert

Wein anbauen: So pflanzen Sie die Reben am besten im Herbst an

  • Anna Katharina Küsters
    vonAnna Katharina Küsters
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Kommt die Sonne im Herbst zum Vorschein, bringt sie die gelben und roten Weinberge zum Leuchten. Wer diese Farbenpracht auch in seinem Garten haben möchte, sollte die Reben jetzt einpflanzen.

Hamburg – Leckere, süße und kernlose Trauben aus dem eigenen Garten müssen keine Wunschvorstellung bleiben. Denn Gartenfreunde, die gerne autonomer von Supermärkten leben wollen oder ihrem Garten schlicht einen südländischen Touch verleihen möchten, können sich ihre Weinpflanzen auch selbst im Garten anbauen. Dabei müssen sie jedoch einige Dinge beachten.

Wein anbauen: So pflanzen Sie die Reben am besten im Herbst an

Beim Anbau von Wein ist besonders der Standort entscheidend. Denn an schattigen Plätzen mit viel Wind gedeiht die Edle Weinrebe nicht. Laut dem Norddeutschen Rundfunk (NDR) sollten Gartenfreunde daher immer einen Platz an der Südseite wählen. Den Pflanzen tut es besonders gut, wenn sie möglichst nah an der Hauswand oder Steinmauer wachsen dürfen. Diese dienen als Schutz vor Kälte und Wind. Daneben brauchen die Pflanzen eine Rankhilfe, um sich richtig entwickeln zu können. (Brennholz: So wird es gehackt, getrocknet und aufbewahrt)

Zum Anbau eignen sich jedoch nicht alle Weinsorten. Im Garten kommen besonders Tafeltrauben zum Einsatz, da sich bei ihrer Züchtung schon auf den Verzehr der Trauben konzentriert wurde. Gartenfreunde können zum Beispiel folgende Sorten anbauen:

  • Vanessa
  • Phoenix
  • Lakemont
  • Nero
  • Regent
  • Birstaler Muskat

Jede Sorte bringt ihre eigenen Vor- und Nachteile mit sich. So sollten Gärtnerinnen und Gärtner, die sich besonders auf bunte Weinblätter im Herbst freuen, die Sorte Regent wählen. Besonders hart gesotten gegenüber Pilzbefall sind hingegen Nero und Vanessa.

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Wein anbauen: So fühlen sich die Pflanzen besonders wohl

Haben Gartenfreunde einen geeigneten Standort und die passende Sorte gefunden, geht es ans Einpflanzen. In Bezug auf die Bodenqualität sind die meisten Sorten recht anspruchslos. Vor dem Einpflanzen sollten Gärtnerinnen und Gärtner die Erde auflockern, sodass ein schnelles Anwachsen möglich ist.

Laut t-online sollten Gärtnerinnen und Gärtner beim Pflanzen mehrerer Weinstöcke immer etwa anderthalb Meter Platz lassen zwischen den einzelnen Pflanzen. Das angelegte Pflanzloch muss dabei eine Tiefe von etwa 50 Zentimetern und eine Breite von etwa 30 Zentimetern haben. Die Pflanze sollte dann leicht schräg zur Rankhilfe eingesetzt werden und die Veredlungsstelle muss oberirdisch noch sichtbar sein. (Bäume unterpflanzen: Diese Pflanzen eignen sich dafür)

Der beste Zeitpunkt zum Anpflanzen von Wein ist entweder im Herbst oder im Frühling. Wer sich für den Herbst entscheidet, sollte den Pflanzen noch einen entsprechenden Winterschutz verpassen, damit sie im Winter nicht erfrieren. Das gelingt zum Beispiel mithilfe von Kompost, den Gartenfreunde um die junge Pflanze anhäufen. Ebenfalls hilfreich ist eine schützende Abdeckung über der Pflanze, die Schnee und Frost abhält.

Ist die Weinrebe gepflanzt, braucht sie regelmäßig Wasser und Gartenfans sollten sie ein Mal im Jahr zurückschneiden. Am sinnvollsten ist das im Juni. Die unteren Triebe dürfen dabei entfernt werden. Leichter haben es Gartenfans, die den Wein nur als Schmuck angepflanzt haben. In diesem Falle ist ein Rückschnitt nicht nötig.

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