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Süßkartoffeln ernten: Das hilft, wenn die Knollen fest im Erdreich stecken

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Von: Anna Katharina Küsters

Süßkartoffeln sind zwar nicht mit der Kartoffel verwandt, aber ihr sehr ähnlich. Mitte Oktober müssen sie aus dem Beet, am besten vor dem ersten Frost.

Bonn – Als Alternative zur klassischen Kartoffel ist die Süßkartoffel ein wahrer Segen. Sie schmeckt, wie der Name schon verrät, etwas süßlicher, lässt sich aber genauso verarbeiten wie die herkömmliche Knolle. Mitte Oktober muss sie dann aus dem Beet, damit sie noch genießbar ist. Dabei müssen Gartenfans mit Fingerspitzengefühl vorgehen.

Süßkartoffeln ernten: So bekommen Sie die Knollen aus der Erde

Die Heimat der Süßkartoffeln liegt in Südamerika, von wo sie im 15. Jahrhundert über Spanien nach Europa kam. Zwar sehen die Süßkartoffeln herkömmlichen Kartoffeln ähnlich und lassen sich ziemlich identisch verarbeiten, sind mit den Knollen aber nicht verwandt. Zurzeit stammt die größte Menge der in Deutschland verkauften Süßkartoffeln noch aus den USA. Laut dem Bundeszentrum für Ernährung (BZfE) werden sie dort im Oktober geerntet und in gekühlten Lagerhallen bis zu einem Jahr verwahrt. So ist es möglich, dass in Deutschland Süßkartoffeln auch im März zu kaufen sind. Wer etwas nachhaltigere Süßkartoffeln essen möchte, die keinen so weiten Weg hinter sich haben, der kann die Knollen auch im eigenen Garten anbauen.

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Zu sehen ist der Oberkörper eines Mannes, der einen geflochtenen Korb in Händen hält, der mit Süßkartoffeln gefüllt ist (Symbolbild).
Nach der Ernte müssen Gartenfans die Süßkartoffeln gut waschen (Symbolbild). © nikkiphoto/Imago

Wichtig dabei ist vor allem, dass der Standort der Süßkartoffeln möglichst geschützt und warm ist. An windigen Plätzen mit Lehmboden gedeihen die Knollen sehr schlecht bis gar nicht. Am besten wächst sie hierzulande im Hochbeet oder Gewächshaus, da Gartenfreude sie dort besser schützen können, nicht zuletzt auch vor Schnecken. Gärtnerinnen und Gärtner sollten auf die Aussaat verzichten, besser funktioniert es, die Süßkartoffel aus Knollen vorzuziehen oder sie über Stecklinge zu vermehren.

Süßkartoffeln ernten: So funktioniert’s

Haben Gartenfans die Pflanze dann durch den Sommer gebracht, ist es im Herbst Zeit für die Ernte. Wie der Bayerische Rundfunk (BR) berichtet, ist es dabei wichtig, die Knollen vor dem ersten Frost aus dem Boden zu holen. Ein erster Bodenfrost kann die ganze Ernte zerstören, denn die Knollen werden sofort matschig, wenn sie frieren. Beim Ernten der Süßkartoffeln gehen Gärtnerinnen und Gärtner wie folgt vor:

Die eingesammelten Knollen sollten Gartenfreunde dann gründlich waschen und abtrocknen. Süßkartoffeln lassen sich dann mit dem sogenannten Sandkisten-Trick wunderbar lange lagern*. Danach lassen sich aus ihnen verschiedene leckere Gerichte zubereiten wie etwa Süßkartoffel-Pommes, Süßkartoffel-Gratin, Süßkartoffel-Chips und Süßkartoffel-Kokossuppe. *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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