Eine Person hält eine ausgewachsene Chili in der Hand.
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Chilis lassen sich ebenso wie Paprika und Peperoni selbst aussäen (Symbolbild).

Frische Schärfe

Schoten für die Fensterbank: So säen Sie Peperoni, Chili und Paprika im Winter

  • Franziska Irrgeher
    vonFranziska Irrgeher
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Der Winter ist kalt und trüb und die Sonne zeigt sich selten. Pflanzenfans kann das auf Dauer frustrieren aber mit der Anzucht von Paprika, Chili oder Peperoni ist Schluss mit Trübsal.

München – Winter ist nicht gerade die Jahreszeit des Gärtnerns, doch in der Wohnung ist das durchaus möglich. Denn die bietet weit mehr als nur Raum für Zimmerpflanzen. Wer ein Fensterbrett hat und etwas Ambition, kann selbst Paprika, Chili oder Peperoni ziehen. Im Frühjahr darf das Gemüse dann entweder nach draußen oder wird drinnen weiterkultiviert.

Schoten für die Fensterbank: So säen Sie Chili, Peperoni und Paprika im Winter

Im Garten steht aktuell maximal der Baumschnitt und das Aufhängen von Nistkästen an. Doch drinnen können Gartenfans sich auch austoben und schon Gemüse vorziehen. Chili, Paprika oder auch Peperoni können jetzt im Februar gesät werden.

Wie es auch bei Gurken oder Tomaten der Fall ist, werden Chilis und Paprika erstmal drinnen vorgezogen, ehe sie nach draußen in den Garten dürfen. Ab etwa Mitte Februar ist das gut möglich, dazu brauchen Gartenfans nur Anzuchttöpfe und Anzuchterde sowie Samen. Töpfe lassen sich auch schnell selbst basteln, wie auch merkur.de berichtet* und auch Erde können Pflanzenfans selbst mischen. Je Anzuchttopf dürfen Gartenfans bis zu drei Samen nutzen, gut geeignet ist auch ein kleines Gewächshaus fürs Zimmer.

Denn diese Bedingungen brauchen die Pflanzen:

  • Temperatur: Die sollte über 20 Grad Celsius liegen, besser wären sogar mehr. Daher sind kleine Gewächshäuser toll.
  • Standort: kraut&rüben rät zu einem sonnigen Standort.
  • Keimdauer: Die beträgt etwa zwei Wochen, etwas Geduld ist also gefragt.
  • Gießen: Hier rät kraut&rüben zu zimmerwarmem Regenwasser. Zwischen den Gießen sollte der Ballen gut abtrocknen.
  • Nach der Keimung: Nun ziehen die Pflanzen an einen kühleren Ort um. Hell sollte der unbedingt auch sein.
  • Pikieren: Das ist ab einer Woche nach dem Keimen möglich. Dabei nimmt der Gärtner einzelne Pflänzchen heraus und setzt sie in eigene, größere Töpfe um. Bestenfalls etwas tiefer einpflanzen, dann wachsen sie kräftig. Danach dürfen die Pflanzen wieder wärmer stehen.
  • Auspflanzen: Sind die Pflänzchen dann gut gewachsen, dürfen sie ab Mitte Mai (nach den Eisheiligen) nach draußen. Auch die Kultivierung in Töpfen ist möglich, sodass die Pflanzen auch für den Balkon oder die Terrasse geeignet sind.

Pflanzenlampen können wenn nötig fehlendes Licht ausgleichen. Meist ist das nur nötig, wenn schon vor Februar gesät wird. Noch mehr hilfreiche Tipps zur Anzucht von Paprika, Chili und Peperoni liefert kraut&rüben. *merkur.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

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