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Saison-Star Radicchio: So gesund und vielseitig ist der bittere Salat

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Von: Joana Lück

Knackig, bitter und unheimlich gesund: Radicchio schmeckt nicht nur wunderbar aromatisch, bei regelmäßigem Verzehr wirkt der Salat sogar antioxidativ.

Bonn – Von September bis November gibt es ein großes heimisches Angebot vom Salat mit den rot-weiß gefärbten Blättern. Zusammen mit anderen Salatsorten und Obst und Gemüse sollte Radicchio am besten mindestens einmal pro Woche auf Ihrem Speiseplan stehen. Die gute Nachricht: Radicchio ist unglaublich vielseitig und kann sogar im eigenen Garten angebaut werden.

Saison-Star Radicchio: So gesund und vielseitig ist der bittere Salat

Der Haupttyp des uns bekannten Sommerradicchios heißt „Chioggia“ und erinnert optisch an den milderen Eissalat. Ansonsten ist in Deutschland auch die italienische Sorte „Radicchio di Treviso“, die mit der länglichen Form an Chicorée erinnert, erhältlich. Alle Sorten des Salates fallen mit den rot-weißen Blattrippen sofort ins Auge.

Zwei Köpfe Radicchio auf grauem Untergrund. (Symbolbild)
Radicchio ist dank seiner Bitterstoffe besonders gesund. (Symbolbild) © Imago

Saison-Star Radicchio: So wirkt er auf den Körper

Das Bundeszentrum für Ernährung (BZfE) empfiehlt den Verzehr von Radicchio aufgrund des hohen Gehaltes von Bitterstoffen (Intybine). Sie wirken antientzündlich, regen den Appetit an und wirken wie Brokkoli, Blaubeeren und Kaffee antioxidativ. Sogar gegen Krebszellen, Gallensteine und Übelkeit soll die Wunderwaffe der Natur wirken.

Neben Antioxidantien enthält Radicchio folgende Vitamine und Mineralien:

Somit erweist sich der Salat als wertvolles Nahrungsmittel, gerade in der Erkältungszeit. Aber auch der Stoffwechsel profitiert vom Radicchio: Er sorgt mit seinen Bitterstoffen für eine gute Verdauung, ist förderlich für eine gesunde Magenschleimhaut und hilft sogar beim Abnehmen.

Saison-Star Radicchio: Das kannst du mit ihm zubereiten

Der gesunde Salat ist ein wahrer Alleskönner: Nicht nur roh in gemischten Salattellern schmeckt er herrlich, er macht sich auch gut als Quiche zusammen mit Speck und Sahne. Weitere Ideen für Rezeptideen mit Radicchio:

Radicchio ist Ihnen im Geschmack einfach zu bitter? Zusammen mit Früchten* kommen die Bitterstoffe übrigens weniger zur Geltung und Radicchio kann sogar bei Kindern auf dem Teller landen.

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Saison-Star Radicchio: Kann es selbst angebaut werden?

Im Vergleich zu anderen Salatsorten ist Radicchio recht teuer. Das kommt daher, weil nur die Innenköpfe für den Verkauf angeboten werden und er vergleichsweise lange angebaut wird, ehe er geerntet werden kann. Warum die Köpfe also nicht selber anbauen? Ähnlich wie Chicorée kann man auch Radicchio relativ einfach im eigenen Garten züchten. Eine Aussaat ist ab Mai möglich. Ideal ist eine Pflanzung in ein bis zwei Zentimetern Tiefe an einem sonnigen Plätzchen auf dem Balkon oder im Garten. Der Boden sollte regelmäßig gewässert werden, aber Staunässe sollte auf jeden Fall vermieden werden. Dann können Sie den ersten Radicchio schon vier Monate nach der Aussaat ernten. *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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