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Safran-Krokus: Das unterscheidet die exotische Blume vom heimischen Pendant

Erstellt:

Von: Joana Lück

Safran-Krokusse auf einem braunen Boden. (Symbolbild)
Der Safran-Krokus liefert das begehrte Gewürz. (Symbolbild) © Firdous Parray/Imago

Safran-Krokusse sehen exotisch aus und bergen ein kostbares Geheimnis im Inneren. Wir erklären, was die exotische Blume vom heimischen Krokus sonst noch unterscheidet.

Leipzig – Krokusse kennt man und Safran ebenfalls. Aber Safran-Krokusse? Die exotisch anmutenden Blumen sind hierzulande eher unbekannt, obwohl man sie bei richtiger Pflege auch hier anbauen kann. Zwar lässt sich damit keine reiche Ernte wie in den Hauptanbaugebieten wie im Nahen Osten erreichen, aber mit ein wenig Glück reicht es für die Verfeinerung von einigen Gerichten.

Safran-Krokus: Das unterscheidet die exotische Blume vom heimischen Pendant

Krokusse hat wahrscheinlich jeder schonmal gesehen und Hobby-Gärtnerinnen und Hobby-Gärtner werden die schöne aber giftige Zierblume eventuell schon mal selbst im Garten angepflanzt haben. Genau wie Schneeglöckchen kündigen Krokusse auch den Vorfrühling an. Aber wie sieht es mit dem Safran-Krokus aus? Laut dem Mitteldeutschen Rundfunk (MDR) mag diese Art von Krokus tief aufgelockerten, humusreichen Boden und verträgt keine Staunässe. Auf schweren Lehmböden tue er sich laut MDR zudem schwer. Die Knollen sollten von August bis September zehn bis 15 Zentimeter tief in den Boden gesetzt werden. Günstige Standorte für die Blumen sind laut MDR:

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Nahaufnahme von Safranfäden auf einem braunen Untegrund. (Symbolbild)
Je mehr natürliche Farb-, Bitter- und Duftstoffe enthalten sind, desto wertvoller ist Safran. (Symbolbild) © joanna wnuk/Imago

Je mehr Sonne der Krokus abbekommt, desto mehr Blüten bildet er aus. Der Safran-Krokus sollte so sonnig wie möglich gepflanzt werden. Optimal sind Standorte, in denen es im Frühjahr feucht und im Sommer trocken ist, denn nur bei diesen Bedingungen wird der begehrte Safran gebildet. Gut zu wissen: Safran-Krokusse sind winterhart.

Safran-Krokus: So ernten Sie Ihr eigenes Gewürz

Die Blüten der Pflanze öffnen sich, je nach Witterung und Zeitpunkt der Pflanzung. Das kann zwischen Ende September und Ende Oktober sein. Je später sie blühen, desto länger können Sie sich an den in intensivem Violett gefärbten Blumen erfreuen. Von Interesse sind für Sie wohl insbesondere die wertvollen dreigeteilten orangeroten Stempel. Mit einer Pinzette erreicht man die begehrten Safranfäden am besten. Damit die Fäden ihr intensives Aroma ausbilden können, müssen sie fermentiert und getrocknet werden. Den getrockneten Safran lagert man in einem luftdichten Schraub- oder Einmachglas. Er hält sich so mindestens ein Jahr.

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