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Saatgut aufbewahren: Mit diesen kreativen Lösungen, bleiben die Samen lange keimfähig

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Von: Mattias Nemeth

Für jeden Gärtner ist das Saatgut heilig und es ist eine wahre Schande, es in lieblos aufgerissenen Tüten aufzubewahren. Dafür gibt es kreative Alternativen.

München – Kauft man bei einem guten Saatguthändler, dann ist die Samentüte meist großzügig gefüllt. Nach der Aussaat hat man dann noch den aufgerissenen Beutel mit Samen übrig und weiß nicht so recht, wohin damit. Selbst geernteten Samen werden dagegen oft auf Küchenpapier getrocknet und aufbewahrt. Beides ist alles andere als optimal, da gibt es deutlich bessere Lösungen.

Saatgut aufbewahren: Kreative Lösungen, damit sie lange keimfähig bleiben

Es gibt einige Möglichkeiten, um die aufgerissenen Saatguttüten und das ranzige Küchenpapier zu ersetzen. Wichtig dabei ist, dass die Alternative wiederverschließbar ist, da man sonst wieder vor dem gleichen Problem steht. Die meisten Saatguttüten, die es zu kaufen gibt, lassen sich leider nicht noch mal verschließen. Bei den beliebten Samentüten aus Kraftpapier kann man dieses Problem mit einer Büroklammer lösen. Aber es gibt auch kreativere Ideen:

Der Autor verwendet Letzteres und steckt zur Beschriftung ganz einfach kleine Zettel mit in die Tüte.

Selbstgebastelte Samentütchen werden beschriftet. (Symbolbild)
Saatgut ist ein wertvolles Gut und sollte auch demensprechend gelagert werden. (Symbolbild) © F. Hecker/Imago

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Saatgut aufbewahren: Die Organisation der Saatguttüten

Wenn das Saatgut gut und wiederverschließbar verpackt ist, dann muss es auch irgendwo verstaut und sortiert werden, dafür gibt es viele Möglichkeiten. Der Traum jedes Sortenerhalters ist dafür natürlich ein alter Apothekerschrank mit seinen vielen kleinen Schubladen und Fächern, aber einen solchen bekommt man nur sehr schwer und nur mit viel Geld. Stattdessen kann man sein Saatgut auch in Folgendem sortieren:

Saatgut aufbewahren: Darauf sollten Sie achten

Ihr bevorzugtes Saatgut-Aufbewahrungsobjekt muss natürlich auch am richtigen Ort stehen, damit die Samen lange keimfähig bleiben. Dazu müssen sie trocken und kühl gelagert werden. Die Temperatur sollte dabei auch nicht schwanken, sondern konstant bleiben. Außerdem muss es dunkel sein.

Aber Saatgut kann nicht ewig gelagert werden. Nachtschatten- und Kohlgewächse bewahren ihre Keimfähigkeit sehr lange. Pastinaken, Schwarzwurzeln, Schnittlauch, Lauch, Zwiebeln und Karotten gehen dagegen nur im ersten Jahr nach der Samenernte so richtig gut auf, wie kraut&rüben berichtet. Bei allen anderen Pflanzen sollte im Durchschnitt alle drei Jahre neues Saatgut angebaut werden. Damit Sie auch bei einem großen Saatgut-Archiv* den Überblick behalten, empfiehlt es sich, eine Liste zu führen. *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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