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Radieschen als Nachkultur: So werden leere Töpfe schnell für die nächste Ernte bereit

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Von: Mattias Nemeth

Die ersten abgeernteten Pflanzen haben Töpfe hinterlassen, die nur noch gebrauchte Erde enthalten. Doch die Töpfe können ganz einfach mit einer Nachkultur bepflanzt werden.

München – Vor allem Tomatengärtner haben dieses Jahr recht früh wieder leere Töpfe und Beete. Eine tolle und geeignete Nachkultur können hier Radieschen sein. Aber auch für andere Pflanzen, die bereits komplett abgeerntet wurden, können diese eine nächste Ernte einbringen.

Radieschen als Nachkultur: So werden leere Töpfe schnell für die nächste Ernte bereit

Radieschen wachsen recht schnell und sind äußerst unkompliziert anzubauen. Aus diesem Grund sind sie unter anderem auch ein tolles Gemüse für die Gartenarbeit mit Kindern sind*. Genau diese Einfachheit macht die Radieschen auch zur idealen Nachkultur für viele Gemüsesorten. Sie können zwischen Februar und Ende September ausgesät werden.

Aus den Töpfen sollten die bisherigen Pflanzenreste entfernt werden. Die hinterbliebenen Wurzelballen können ganz einfach mit einer kleinen Gartenschaufel oder einer kleinen Gartenharke aufgelockert werden. Die aufgelockerte Erde ermöglicht es den Radieschen, größere Knollen zu bilden. Dabei können Sie auch verschiedene Sorten mit unterschiedlichen Farben nutzen. Besonders geeignete Sorten als Nachkultur sind:

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Rote, weiße und lila Radieschen auf Radieschenkraut. (Symbolbild)
Radieschen gibt es in verschiedenen Farben (Symbolbild) © Steinach/Imago

Radieschen als Nachkultur: Dann sollten Sie die Topfradieschen ernten

Auch bei den Nachkultur-Radieschen gilt es, die Radieschen rechtzeitig zu ernten, bevor sie holzig und scharf werden. Eine versetzte Aussaat kann für eine längere Ernte sorgen. Die Samen sollten mit einem Abstand von ein bis zwei Zentimeter ausgesät werden. Dabei sollten immer wieder die größten Knollen geerntet werden, damit die jüngeren mehr Platz zum Wachsen haben. Radieschen keimen bereits nach wenigen Tagen, nach fünf bis sechs Wochen können Sie ernten, wie kraut&rüben berichtet.

Radieschen als Nachkultur: Vermehrung und Saatguternte

Lässt man einige Radieschen in der Erde, dann bilden sich nach einigen Wochen Blüten und danach Samenschoten. Diese können geerntet werden, sobald die Pflanzen einige bereits braun gefärbte Samenschoten ausgebildet haben. Am besten ist dabei die Pflanze noch vital. Diese kann dann mit herausgezogen werden, und Sie sollten sie gut nachtrocknen lassen. Die Schoten sollten Sie vorsichtig öffnen, damit die enthaltenen Samen nicht beschädigt werden. *fr.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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