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Oca im Garten: Die Vor- und Nachteile des Knolligen Sauerklees im Anbau

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Von: Franziska Irrgeher

Zu sehen sind Oca-Knollen, geerntet und gesäubert auf dunklem Untergrund (Symbolbild).
Oca-Knollen gibt es in fast jeder Farbe (Symbolbild). © Harald von Radebrecht/Imago

Oca oder auch Oxalis tuberosa gehört zum Sauerklee. Die Knollen sind essbar. Doch Oca im Garten anzubauen ist nicht einfach, aber es kann klappen.

München – Oca ist wahrscheinlich ein Begriff, den die wenigsten kennen, die Pflanze heißt auch Yam oder peruanischer Sauerklee beziehungsweise Knolliger Sauerklee, wobei ein Unterschied zur Yamswurzel besteht. Oca ist ein Sauerkleegewächs mit eher unscheinbaren Knollen, die als Gemüse gegessen werden können. In Deutschland ist der Anbau kaum bekannt und nicht ganz einfach.

Oca im Garten: Die Vor- und Nachteile des Knolligen Sauerklees

Knolliger Sauerklee oder auch Oxalis tuberosa gehört zur Familie der Sauerkleegewächse und sieht oberirdisch aus, wie man sich Klee vorstellt: grüne Blätter und hübsche gelbe Blüten. Sowohl Herkunft als auch Wildform bieten eher Raum für Spekulationen als konkrete Fakten. Genutzt wird die Pflanze schon lange und unter anderem in den peruanischen Hochanden, teils auch in Neuseeland und Mexiko. Interessant sind dabei vor allem die Knollen, die je nur wenige Zentimeter groß werden und so ziemlich jede Farbe von Lila über Rot bis Grün annehmen können. Oxalsäure ist in den Knollen kaum enthalten, dennoch sollte das Kochwasser nicht genutzt werden. Je nach Lagermethode können geerntete Knollen sogar süßer werden.

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Oca im Garten: Der richtige Anbau

Ein Vorteil von Oca ist, dass die Knollen erst spät im Jahr gebildet werden und die Ernte daher in Deutschland bis zum Frost erfolgen kann, idealerweise ab etwa Oktober. Winterhart ist Oca nicht, mag aber folgende Bedingungen:

In Weinbauregionen oder Gebieten mit eher mildem Klima, kann der Anbau auch in Deutschland etwas länger funktionieren, insgesamt ist der Anbau von Oca in Deutschland aber nicht so einfach wie beispielsweise der von Kartoffeln. Seien Sie nicht enttäuscht, falls der erste Versuch scheitert. Wenn es aber klappt, dann sind neben den Knollen auch andere Pflanzenteile wie etwa die Blätter essbar.

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