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Life-Hacks für den Garten: So sparen Sie Zeit und Geld bei der Gartenarbeit

  • Franziska Irrgeher
    vonFranziska Irrgeher
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Ein eigener Garten macht viel Arbeit, vor allem wenn er groß oder dicht bepflanzt ist. Aber nicht alles kostet viel Zeit oder Geld, wenn Sie die richtigen Tricks kennen.

Leipzig – Gartenarbeit muss nicht immer anstrengend sein, mit einigen Life-Hacks und Sachen, die Sie sowieso im Garten haben, gelingt sie schnell und macht Spaß. Sei es bei der Beetpflege oder der Bewässerung – für beinahe alle Gartenpflege-Bereiche gibt es Tricks, von denen wir im Folgenden ein paar vorstellen.

Life-Hacks für den Garten: So sparen Sie Zeit und Geld bei der Gartenarbeit

Wenn es mal schnell gehen soll, das Werkzeug fehlt oder Gartenbesitzer nicht die zehnte Pflanzreihe für die Samen per Hand vorstechen möchten, sollten Sie folgende Life-Hacks ausprobieren:

  • Bewässerungssystem: Teuer muss das nicht sein. Nehmen Sie zum Beispiel eine alte (saubere) Plastikflasche, schneiden Sie den Boden ab und machen Löcher in den Deckel. Nun wird die Flasche einfach kopfüber in die Erde gesteckt und mit Wasser gefüllt. Vor allem durstige Pflanzen wie Tomaten oder Gurken freuen sich über konstante Bewässerung. Alternativ eignen sich auch Tonkrüge, sogenannte Ollas, die es zu kaufen gibt. Sie kommen in die Erde, werden bis zum Hals eingegraben und mit Wasser gefüllt und eignen sich perfekt für Hochbeete. (Hochbeet: Wie Sie es im Herbst am besten befüllen und düngen)
  • Pflanzlöcher: Wenn die Löcher für die Aussaat oder das Setzen von Blumenzwiebeln immer den gleichen Abstand haben sollen, können Gärtner einfach Weinkorken benutzen, die zuvor an einem Stück Holz festgeschraubt oder geklebt wurden. Ein Mal vorbereitet, spart das bei der Aussaat eine Menge Zeit. (Blumenzwiebeln im Herbst: Wann der beste Zeitpunkt ist und wie sie gesteckt werden müssen)
  • Schilder selbst basteln: Im Gartencenter kosten sie ein paar Euro: Schildchen, die sich mit wasserfestem Stift beschriften lassen. Aber auch Steine, alte Ziegel oder Plastikbecher (in Streifen geschnitten) eignen sich gut. Wer schon Schildchen hat, kann die alte Beschriftung auch mit Schleifpapier abkratzen.
  • Regenschirm für die Tomaten: Zu nass an den Blättern mögen sie es nicht, die Tomatenpflanzen. Ein alter Schirm eignet sich daher perfekt als Regenschutz. Da Tomaten ohnehin einen Stab zum Wachsen haben, lässt sich der Schirm dort leicht befestigen. Interessierte Blicke der Nachbarn sind Ihnen damit auch sicher.
  • Klorollen oder Eierkartons als Pflanzschalen: Spezielle Anzuchtschalen müssen nicht unbedingt sein. Eine Klopapierrolle, eingeschnitten an vier Seiten und unten zusammengeklebt, ist der perfekte Ersatz. Diese Anzuchtschale wird zwar nur eine Saison überstehen, dafür besteht sie aber nicht aus Plastik. Auch ohne Boden funktioniert das gut, wie der Mitteldeutsche Rundfunk zeigt, dafür kommen die Röllchen dann in eine Schale. Alternativ können Pflanzenfans auch leere Eierkartons nutzen.

Allgemein gilt: Werfen Sie kaputte oder alte Gegenstände im Garten nicht zu früh weg, denn sie können meist recyclet werden. Beim sogenannten Upcycling können Sie zum Beispiel aus alten Gartenschläuchen noch Pflanzkübel flechten oder leicht selbst Dekoelemente herstellen.

Rubriklistenbild: © imago images / Cavan Images

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