Sorten für den eigenen Garten

Kürbisse: Diese Sorten schmecken besonders gut und diese sind giftig

  • Anna Katharina Küsters
    vonAnna Katharina Küsters
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Ein Herbst ohne orange, grüne und gelbe Kürbisse ist kaum vorstellbar. Wer die Kürbisse zum Kochen verwenden möchte, sollte sich beim Anbau auf bestimmte Sorten konzentrieren.

Bonn – In der Welt der Kürbisse sind Form und Farbe fast keine Grenzen gesetzt. Die Pflanze stammt ursprünglich aus Mittel- und Südamerika, und Menschen nutzen das Fruchtgemüse bereits seit über 8000 Jahren als Nutzpflanze. Auch im Reich der Heilpflanzen sind Kürbisse hoch angesehen, da sie richtig zubereitet beispielsweise bei Blasenproblemen helfen. Mit den richtigen Rezepten können Köchinnen und Köche die ganze Vielfalt der Pflanze entdecken. Einige Sorten eignen sich dabei besser zur Verarbeitung als andere. Gartenfreunde sollten außerdem wissen, dass insbesondere Zierkürbisse oft giftig sind.

Kürbisse: Diese Arten schmecken besonders gut

Wer über den Anbau von Kürbissen im eigenen Garten nachdenkt, sollte vorher klären, ob er das Gemüse auch in der Küche verarbeiten möchte oder nicht. Falls ja, eigenen sich folgende Sorten besonders gut:

  • Hokkaido
  • Butternut-Kürbis
  • Spaghetti-Kürbis
  • Patisson
  • Zucchini
  • Muskat-Kürbis
  • Gelbe und rote Zentner
  • Eichelkürbis
  • Lil-Pump-Ke-Mon-Kürbis
  • Baby-Bear-Kürbis
  • Sweet-Dumpling-Kürbis
  • Riesenkürbisse

Jede Sorte hat ihre Besonderheiten und verlangt nach Pflege. So können Gartenfreunde laut dem Bundeszentrum für Ernährung sogenannte Winterkürbisse teils monatelang lagern. Dazu zählen zum Beispiel Riesenkürbisse. Sie sollten für die Lagerung zuerst zwei Wochen im Warmen liegen, danach können sie in einen kühlen, trockenen Raum wechseln. Was viele zudem nicht wissen: Auch die Zucchini gehört zu den Kürbisgewächsen. Das Fruchtgemüse gibt es in grün und in gelb und lässt sich gut marinieren und damit haltbarere machen.

Kürbisse: Hokkaido, Butternut-Kürbis, Spaghetti- und Patisson-Kürbis als beliebte Sorten

Der Hokkaido zeichnet sich durch seinen nussigen Geschmack aus und Köchinnen und Köche verarbeiten ihn oft, da sie ihn nicht schälen müssen. Die Schale wird beim Kochen weich und kann mitgegessen werden. Besonders gut schmeckt der Hokkaido-Kürbis beispielsweise im Risotto oder Kürbiscremesuppe. Der Butternut-Kürbis trägt seinen Namen aufgrund seines besonders cremigen Fruchtfleisches. Äußerlich erinnert er an eine Karaffe und wiegt laut dem Norddeutschen Rundfunk (NDR) etwa 1,5 Kilogramm. Nur im bauchigen, unteren Teil des Fruchtgemüses sind Kerne enthalten und das Fruchtfleisch ist so saftig, dass Gartenfreunde diese Kürbisart auch zur Zubereitung von Kuchen nutzen können.

Der Spaghetti-Kürbis trägt seinen Namen ebenfalls aufgrund seines Fruchtfleisches. Wer das Fleisch kocht, stellt fest, dass es sich zu als dünne Fäden von der Schale löst. Sie sehen aus wie Spaghetti. So stellt der Spaghetti-Kürbis eine gute Nudel-Alternative für Menschen mit einer Glutenunverträglichkeit dar. Mit einer entsprechenden Soße sind Nudeln aus Weizenmehl gar nicht nötig. Der Kürbis wiegt etwa zwei Kilogramm und ähnelt von außen einer Honigmelone. Patisson-Kürbisse sind einjährige Pflanzen. Wer sie im Garten anbaut, kann auch die Blüten des Kürbisses essen. Ihr Äußeres erinnert viele an kleine Ufos und sie lassen sich roh, gegart und gekocht verzehren. Gartenfreunde müssen die Patisson-Kürbisse möglichst früh ernten und essen, da sie sich nicht gut über einen längeren Zeitraum lagern lassen. (Äpfel lagern: So bleiben Äpfel mehrere Wochen frisch)

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Spaghettikürbis mit Spinat und Parmesan (vegan möglich 🌱) Hallo ihr Lieben 🥰 Die Kürbissaison ist eröffnet und auch ich habe mal wieder Hunger darauf gehabt. Vor allem bei diesem trüben Wetter ist es ein herrliches Wohlfühlessen 😍 Heute ist der Spaghettikürbis dran. Ich finde ihn immer im Bio-Markt. Nach dem Backen kann man mit einer Gabel die „Spaghettis“ ziehen! Low Carb lässt grüßen 😉 Für eine vegane Variante wird der Parmesan durch Hefeflocken ersetzt und die Creme Fraîche durch Vega (z.B.). Los geht’s 👍🏼 Zutaten für 2 Personen: - 1 Spaghettikürbis - Olivenöl - 200g frischer Spinat (TK geht auch!) - Ein kleines Stück Knoblauch - Ca. 4 TL Crème Fraîche - 4 EL geriebener Parmesan - 2 TL Kürbiskerne (opt.) - 2 TL Kürbiskernöl Den Ofen auf 200 Grad vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen. Den Kürbis in der Länge halbieren, die Kerne mit einem Löffel entnehmen, das Fruchtfleisch mit etwas Olivenöl einreiben und die 2 Hälften mit der Fruchtfleischseite nach unten auf das Backblech legen. Für ca. 40 Minuten backen. Die Backzeit variiert je nach Kürbisgröße, also beobachtet es ein bisschen. Währenddessen den Spinat waschen und trocknen. Das Stück Knoblauch fein hacken und kurz in einer Pfanne andünsten. Die Spinatblätter hinzufügen und garen. Am Ende mit 2 TL, Salz und Pfeffer abschmecken. Den Kürbis aus dem Ofen nehmen und mit einer Gabel das Fruchtfleisch zu Spaghettis bearbeiten (einfach mit der Gabel die „Fäden“ ziehen). Jede Hälfte mit 1 TL Creme Fraîche, der Hälfte des Spinats, 1 TL Parmesan, Salz und Pfeffer verrühren. Jeweils mit 1 TL Kürbiskernöl, 1 TL Kürbiskerne und 1 TL Parmesan toppen und genießen! Et voilà ! Bon appétit 😘😋 #gesundessen #hausgemacht #leckerkochen #heuteaufmeinemteller #vegetarischkochen #spaghettikürbis #kürbis #gaumenschmaus #foodblogger #köllefornia #wasesseichheute #gesundundlecker #einfacherezepte #schnellerezepte #kochenmitliebe #veganeküche #leckerschmecker #schmackofatz #kochenmachtspass #leckerlecker #wwmädels #wwdeutschland #kölnbloggt

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Kürbisse: Vorsicht bei giftigen Sorten

Köchinnen und Köche sollten beachten, dass nicht jede Kürbissorte zum Kochen und Essen geeignet ist. So sollten viele Zierkürbisse besser nicht den Weg in den Topf finden. Darunter fallen zum Beispiel verschiedene Sorten der Krallen- oder Kronenkürbisse wie zum Beispiel:

  • Shenot Crowns
  • Autumn Wings
  • Bicolor Spoon

Heikel ist es, wenn Gärtnerinnen und Gärtner sowohl Zier- als auch Speisekürbisse im Beet anpflanzen. Denn dann kann es laut dem Bundesinformationszentrum für Landwirtschaft zu Kreuzungen unter den Arten kommen. Die sogenannten Curcurbitacine, Giftstoffe in Zierkürbissen, kommen dann auch in den Speisekürbissen auf. Diese schmecken dann bitter und können schwere Lebensmittelvergiftungen hervorrufen. Wer aus den Kürbiskernen der Speisekürbisse weitere Kürbisse anbauen möchte, sollte daher Zier- und Speisekürbisse streng getrennt anbauen.

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