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Kürbis richtig anbauen: So gelingt Ihnen eine reiche Ernte im eigenen Garten

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Von: Mattias Nemeth

Zum Herbst gehört der Kürbis genauso dazu wie das bunte Laub, das regnerische Wetter oder die Vorfreude des Gärtners auf das nächste Frühjahr.

München – Das orange Gemüse, das genau genommen zu den Beeren gehört, ist einfach ein Muss in der Küche. Egal ob als Suppe, in Muffins, gebackene Gemüsebeilage oder als Kuchen, Kürbisgerichte gehen wirklich immer. Wenn Sie Kürbisse selbst anbauen, dann können Sie auch noch von einer großen Sortendiversität profitieren.

Kürbis richtig anbauen: So gelingt Ihnen eine reiche Ernte im eigenen Garten

Der Anbau von Kürbissen ist recht einfach, wenn sie mit sehr vielen Nährstoffen und Wasser versorgt werden. Mit der Voranzucht sollten Sie zwischen Mitte April und Mitte Mai beginnen. Nach der erfolgreichen Anzucht ist es nicht zu empfehlen, die jungen Kürbispflanzen direkt dem Frühlingswetter aussetzen. Stattdessen sollten Sie sie abhärten, indem Sie die Jungpflanzen immer wieder den milderen Witterungen aussetzen oder sie in ein Frühbeet beziehungsweise Gewächshaus stellen.

Haben Sie die Möglichkeit, dann sollten Sie Ihre abgehärteten Kürbisse direkt auf einem Komposthaufen kultivieren. Ist dies nicht möglich, ist es zu empfehlen, die Kürbisse an einem sonnigen, aber geschützten Platz mit viel verrottetem Stallmist und Humus zu pflanzen. Nachdem Sie die Pflanzen gut angegossen haben, sollte der Wurzelbereich gemulcht werden – Stroh eignet sich hierfür besonders gut.

Mais, Bohne und Kürbis werden von den Ureinwohnern Nordamerikas die drei Schwestern genannt und sie bauten sie traditionell zusammen an, um so die Fläche optimal zu nutzten, wie kraut&rüben berichtet. Auch heute noch sind Mais, Kürbis und Bohnen eine beliebte Mischkultur in Hobbygärten.

Große Kürbisse liegen auf Stroh und im Hintergrund steht eine Pyramide aus verschiedenen Kürbissen. (Symbolbild)
Kürbis lässt sich relativ einfach im eigenen Garten anbauen. (Symbolbild) © Ying Tang/Imago

Kürbis richtig anbauen: Hindernisse und Ernte

Dann gilt es nur noch die Schädlinge und Krankheiten abzuwehren. Dazu zählen:

Ist Ihnen auch dies gut gelungen, können Sie vor Beginn der ersten Fröste Ihre reiche Kürbisernte einfahren. Wenn diese hohl klingen und um die vier Monaten Zeit hatten zum Wachsen, dann sind sie reif. Benutzen Sie ein scharfes Messer zum Ernten, dann beschädigen Sie nicht den Stiel. So lässt sich Ihre Ernte an einem kühlen und dunklen Ort mehrere Monate lang aufbewahren.

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Kürbis richtig anbauen: Kürbiskerne und Kürbissaatgut

Haben Sie dieses Jahr eine besonders wohlschmeckende Kürbissorte angebaut, dann wollen Sie diese natürlich auch erhalten und im nächsten Jahr wieder anbauen. Aber Vorsicht! Haben Sie sogenanntes F1-Saatgut, dann kommt im nächsten Jahr eine ganz andere Kürbissorte heraus und diese ist vielleicht gar nicht essbar. Generell lässt sich sagen, dass Sie niemals einen Kürbis essen sollten, der bitter schmeckt. Das ist nämlich ein sehr deutliches Zeichen dafür, dass dieser giftig sein könnte. Wollen Sie Kürbissaatgut selbst reproduzieren, dann sollten Sie auf sortenreines Saatgut zurückgreifen. Das erkennen Sie daran, dass die Kennzeichnung F1 fehlt, denn diese muss gekennzeichnet sein.

Aber das gewonnene Saatgut aus F1-Kürbissen lässt sich gut rösten und vor einem guten Film auf dem Sofa knabbern. Für geröstete Kürbiskerne finden sich im Internet viele Rezepte von deftig über süß bis höllisch scharf.

Kürbis richtig anbauen: So klappt es auch mit Riesenkürbissen

Riesige Kürbisse hat jeder schon gesehen, sei es auf Bildern oder auf Kürbisfeldern*. Aber auch im eigenen Hobbygarten können die Gemüsegiganten angebaut werden. Grundsätzlich brauchen die Riesen die gleichen Voraussetzungen wie alle anderen Speisekürbisse mit wenigen Ausnahmen:

Machen Sie dies gewissenhaft, dann erwartet Sie eine andere Art von riesiger Ernte. *24rhein.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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