1. 24garten
  2. Mein Garten
  3. Gärtnern
  4. Anbau

Kletterrosen im Garten: So wächst bei Ihnen der märchenhafte Blütentraum

Erstellt:

Von: Mattias Nemeth

Kletterrosen verleihen jeder Struktur, an der sie entlanggeführt werden, einen gewissen Dornröschen-Charme und einen traumhaften Duft.

München – Die Rose gilt als die Königin aller Blumen. Es gibt sie in den unterschiedlichsten Wuchsformen, Farben und manche versorgen uns in Form von Hagebutten sogar mit vitaminreicher Nahrung und Tee. Doch vor allem die Kletterrosen haben das Potenzial, einem Garten einen märchenhaften und romantischen Anstrich zu verpassen und das nicht nur durch edle Rosenbogen-Eingänge.

Kletterrosen im Garten: So wächst bei Ihnen der märchenhafte Blütentraum

Kletterrosen können nämlich auch dazu genutzt werden, um sie an Mauern, Wänden oder auch an Zäunen entlang- oder hochzuführen. So kann einem toten Stamm wieder Leben eingehaucht werden. Es ist äußerst wichtig, dass der Rose eine Klettervorrichtung geboten wird. Andernfalls wird Ihre Kletterrose nur nach oben streben, statt in die Form, die Sie sich wünschen. Das geeignete Gerüst sollte auch für die Zukunft der Rose genug Stabilität bieten, sodass sie nicht im Laufe ihres Wachstums abbricht. Kletterrosen erreichen eine Höhe von bis zu sechs Metern. Im Gegensatz zu ihren Verwandten, den Ramblerrosen die sogar Höhen von zehn Metern erreichen, aber dafür seltener blühen.

Als Standort ist für die Kletterrosen ein nicht zu dunkler und luftiger Ort besonders gut geeignet. Aber auch wenn die Kletterrose viel Licht zum Erblühen braucht, mag sie nicht unbedingt volle Sonne. Deshalb sind Südwest- oder Südoststandorte zu empfehlen. Der Boden sollte nicht zu sandig und trocken sein, ansonsten sind die Ansprüche der Rose gering. Durch die Einarbeitung von Humus und Gesteinsmehl können Sie es der Kletterrose besonders behaglich machen. Bevor Sie die Rose einpflanzen, sollten Sie den Boden lockern, denn die wunderschöne Königin der Blumen wächst nicht nur in die Höhe, sondern verwurzelt sich auch sehr tief. Dementsprechend braucht sie einen halben Meter lockeren Boden.

Rote Kletterrosen die an einer alten Steinmauer hochwachsen. (Symbolbild)
Kletterrosen verwandeln Mauern oder auch tote Bäume in ein Blütenmeer. (Symbolbild) © Ralf Gosch/Imago

Noch mehr spannende Garten-Themen finden Sie in unserem kostenlosen Newsletter, den Sie gleich hier abonnieren können.

Kletterrosen im Garten: Die besten Nachbarn für die kletternde Rose

Eine Kletterrose möchte herausstechen. Diese Möglichkeit sollte man ihr auch geben und ihr entsprechende Beetnachbarn zur Seite stellen. Hierfür eignen sich unter anderem besonders gut:

Schon unter den traditionsreichen Partnern der Kletterrosen befinden sich viele, die der heimischen Tierwelt Nahrung bieten. Bereits in den alten Bauerngärten standen Rosen zusammen mit Fingerhut und Stockrosen in den Beeten, wie kraut&rüben berichtet. 

Kletterrosen im Garten: Wellness für die Königin der Blumen

Möchten Sie Ihrer Kletterrose etwas Gutes tun, dann sollten Sie ihr eine kräftige Mulchschicht gönnen. Besonders gut geeignet hierfür ist verrotteter Kompost. Außerdem freuen sich Rosen über die Zugabe von Kalium, denn von diesem brauchen sie mehr als viele andere Pflanzen. Das Düngen damit reduziert auch den Trockenstress und verbessert die Wasseraufnahme. Das ist besonders bei Rosen und ihrem großen Durst ein zusätzlicher Vorteil.

Es gibt auch die Möglichkeit, den Rosen stärkende Unterstützung zukommenzulassen. So können effektive Mikroorganismen der Kletterrose eine besonders gute Bodenstruktur und somit einen kleinen Boost verpassen. Gekoppelt mit der Ansiedlung von Mykorrhiza-Pilzen, die der Rose bei einer verstärkten Wurzelbildung und einer verbesserten Nährstoffaufnahme kräftig unter die Arme greifen, führt dies zu noch gesünderen und stärkeren Rosenpflanzen. So steht dem märchenhaften Blütentraum in Ihrem Garten nichts mehr im Weg*. *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Auch interessant