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Feigen: So pflegen Sie die Frucht auch im Winter richtig

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Von: Mattias Nemeth

Feigen sind ein sehr beliebtes Obst. Auch in immer mehr Gärten findet sich die köstliche Frucht, doch nicht jeder weiß, wie diese zu pflegen ist.

München – Wenn der Feigenbaum erst einmal schön groß ist, dann ist er meist abgehärtet und hart im Nehmen. Doch damit sie auch groß und stark werden, benötigt die Bäume ein bisschen Pflege und Zuwendung. Welche genau, das hängt von der Sorte ab, so eignet sich nicht jede für den Anbau im Garten und muss überwintert werden.

Feigen: So pflegen Sie die Pflanze richtig, auch im Winter

Wenn Sie Ihren Feigenbaum nicht immer schleppen wollen, dann sollten Sie eine winterharte Sorte auswählen*. Aber auch diese sollten Sie im Wurzelbereich im Winter mit Laub und die Krone mit Vlies bedecken. Besonders frostfeste Sorten sind:

Feigen Früchte mit Schnee. (Symbolbild)
Auch im Winter brauchen Feigen etwas Schutz. (Symbolbild) © Ernst Weingartner/Imago

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Die Feigen benötigen im Sommer regelmäßig Wasser, um sich wohlzufühlen und eine reichhaltige Ernte zu produzieren. Im Winter dagegen sollte deutlich weniger gegossen werden, nur wenn der Boden wirklich ausgetrocknet ist. Im Freiland ist es ganz wichtig, dass die Feige einen durchlässigen Boden hat. Hier braucht sie auch nicht unbedingt Dünger, da sie sich diese aus dem Boden zieht. Ist der Boden mager, dann kann mit Kompost oder Bokashi die Erde angereichert werden. Dies sollte dann im Frühjahr erfolgen.

Feigen: So schneiden Sie die Pflanze richtig

Feigenbäume brauchen auch Rückschnitte. So können ab März beispielsweise abgefrorene Äste und Zweige problemlos entfernt werden. Dann kann er neu austreiben. Die Krone kann in Form geschnitten werden. Ziel des Schnitts ist es, eine stabile Krone aufzubauen, die jedoch möglichst viel Licht und Luft ins Innere lässt, wie kraut&rüben berichtet. Die Spitzen des Feigenbaums sollten abwechselnd stehengelassen und beschnitten werden, da sich die Fruchtknoten am neuen und am letztjährigen Holz bilden. Aus diesen entstehen dann die begehrten Feigen. Die abgeschnittenen Pflanzenteile müssen nicht entsorgt werden, sondern mit diesen kann die Feige vermehrt werden. Dafür sollten Sie ein zwanzig Zentimeter langes, grünes oder bereits verholztes Stück der Feige unterhalb des Auges anschneiden. Den Steckling können Sie dann einige Zentimeter tief ins Wasser stellen oder alternativ in ein Gemisch aus Wurmhumus und Anzuchterde stecken. So können Sie jedes Jahr viele leckere Feigen genießen. *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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