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Ernte säubern: Nach diesem Waschgang bleibt kein Schädling zurück

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Von: Anna Katharina Küsters

Die Ernte muss vor dem Kochen auf jeden Fall gesäubert werden. Dabei reicht es nicht aus, das Gemüse oder Obst lediglich unter Wasser zu halten.

München – Ein eigener Nutzgarten, der genug Obst und Gemüse liefert, um gut über den Sommer zu kommen, ist ein Traum vieler Gartenfans. Ist dieser Garten dann auch noch so ausgerichtet, dass sich Nützlinge und Schädlinge die Waage halten, haben nicht nur die Menschen etwas von dem Fleckchen Grün. Doch nach der Ernte und vor dem Essen heißt es erst mal ordentlich putzen, denn mit dem Obst und Gemüse mogeln sich neben dem Dreck auch gerne mal Nützlinge und Schädlinge mit in die Küche.

Ernte säubern: So befreien Sie Obst und Gemüse von Dreck und Schädlingen

Es macht glücklich, wenn der lecker zubereitete Salat auf dem Teller nicht den Umweg über den Supermarkt machen musste, sondern einfach aus dem Beet gepflückt wurde. Denn eigens kultiviertes Gemüse und Obst macht Gartenfreunde nicht nur stolz auf ihre Arbeit, sondern belohnt auch mit extra intensivem Geschmack. Bevor Salat, Zucchini, Möhren, aber auch Kirschen, Heidelbeeren oder Erdbeeren aber auf dem Teller landen, müssen Gärtnerinnen und Gärtner sie gründlich reinigen.

Denn zwischen Blättern und auf der Schale vieler Lebensmittel klebt nicht nur Dreck, es verbergen sich auch Nützlinge und Schädlinge darunter. Das trifft auch auf Gemüse zu, das im Gewächshaus großgezogen wird*. Ein wirkungsvoller Trick ist das Salzwasser-Bad. Dafür füllen Gartenfreunde eine große Schüssel mit Wasser und etwas Salz. Dann geben sie das Gemüse und Obst hinzu und lassen es etwa eine Viertelstunde im Salzwasser liegen. Da Schädlinge wie Nützlinge das Salzwasser nicht mögen, lassen sie vom Obst und Gemüse ab und schwimmen dann im Wasser. Danach müssen Gärtnerinnen und Gärtner die Lebensmittel ganz normal waschen.

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Ernte säubern: So putzen Sie richtig

Laut dem Verbraucherschutz Bayern reicht es danach aus, das Obst und Gemüse je nach Empfindlichkeit unter einem härteren oder weniger harten Wasserstrahl zu halten und zu säubern. Es lohnt sich beispielsweise auch, fest Früchte wie etwa Paprika, Gurken oder Äpfel zusätzlich mit einem sauberen Küchentuch abzureiben. Wollen die Früchte gar nicht sauber werden, lohnt es sich, eine Gemüsebürste zu nutzen.

Vorsichtig sein sollten Gartenfans bei der Reinigung von empfindlichen Gemüse wie etwa:

Für diese Exemplare lohnt es sich, eine Schüssel mit kaltem Wasser zu füllen und das Gemüse und Obst darin zu waschen und nachher das Wasser zu wechseln. Ist die Ernte besonders verdreckt, sollten Gartenfreunde den Waschgang lieber mehrfach wiederholen, als das Gemüse und Obst mit einem zu harten Wasserstrahl zu verletzen. *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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