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Erdbeeren im April: Folgende Tipps müssen Sie beherzigen

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Von: Anna Katharina Küsters

Der April geht zu Ende und es ist höchste Zeit, sich noch einmal intensiv seinen Erdbeeren im Garten zu widmen. Damit die Pflanzen bald leckere Früchte tragen, brauchen sie die richtige Pflege.

Berlin – Erdbeeren aus dem eigenen Garten sind ein absolutes Highlight im Gartenjahr. Damit die rote Scheinfrucht auch zahlreich an der krautig wachsenden Pflanze vorhanden ist, müssen Gärtnerinnen und Gärtner vor dem Sommer jedoch noch ein bisschen Pflege in die Pflanzen stecken. Ende April bieten sich drei Pflegemaßnahmen bei Erdbeerpflanzen an.

Erdbeeren im April: Drei wichtige Pflegetipps fürs Frühjahr

In einem leckeren Obstsalat dürfen Erdbeeren nicht fehlen. Aber auch Erdbeerkuchen vom Blech oder ein Rucolasalat mit Parmesan und Erdbeeren sind im Sommer unschlagbar. Wie glücklich können sich Gartenfreunde schätzen, die ihre kleinen, roten Scheinfrüchte direkt im eigenen Garten ernten, um damit leckere Beeren-Rezepte auszuprobieren. Dann ist es auch nicht nötig, auf den jährlich Ende April beginnenden Erdbeeren-Verkauf zu warten*. Die Frucht der Erdbeerpflanze zählt zu den sogenannten Scheinfrüchten. Das bedeutet, dass sich bei der Bildung der Frucht nicht nur der Fruchtknoten, sondern auch die Blütenachse und der Blütenboden zur Frucht umbilden.

Zudem ist die Erdbeere aus botanischer Sicht keine klassische Beere, sondern gehört zu den Sammelfrüchten. Und die Sammelfrüchte haben es in sich: Laut dem Naturschutzbund Deutschland enthalten 100 Gramm Erdbeer-Fruchtfleisch 64 Milligramm Vitamin C. Das ist deutlich mehr als in Zitronen oder Orangen.

Die Geschichte der Erdbeere geht schon bis in die Steinzeit zurück, weswegen es umso schöner ist, dass sie auch heutzutage noch in vielen Gärten und teilweise sogar in freier Natur wächst. Ihr botanischer Name lautet Fragaria, er taucht bereits seit dem 12. Jahrhundert in verschiedenen Schriften auf. In Europa tüftelten die Menschen recht lange daran, größere Früchte heranzuziehen, bis schließlich aus einer Kreuzung aus der Scharlach-Erdbeere aus Nordamerika und der Chile-Erdbeere die heute bekannte Gartenerdbeere entstand. Übrigens essen Schwangere gerne vermehrt Erdbeeren, weswegen es in Frankreich als sicheres Zeichen einer Schwangerschaft gilt, wenn die Frau große Lust auf Erdbeeren verspürt.

Erdbeeren im April: Das braucht die Pflanze

Im Frühjahr ist es sinnvoll, sich etwas mit seinen Erdbeer-Pflanzen auseinanderzusetzen. Dabei steht an oberster Stelle das Gießen. Denn auch im Frühjahr verbrauchen die Erdbeeren schon eine Menge Wasser. Folgende Tipps helfen beim Gießen:

Neben dem Gießen ist auch das Mulchen der Beerenpflanzen extrem wichtig. Dabei bedecken Gartenfreunde die Erde mit Stroh oder frisch abgemähtem Rasenrückschnitt. Das sollte aber erst passieren, nachdem die Erdbeere geblüht hat. Sonst findet kein Wärmeaustausch zwischen Boden und Luft mehr statt und die Erdbeere hat weniger Frostschutz.

Als dritter Pflegepunkt steht das Unkrautjäten und Bodenlockern an. Der Boden, auf dem die Erdbeeren wachsen, sollte dabei einen pH-Wert von etwa 5,5 und 6,5 haben*. Denn neben den schönen Erdbeerpflanzen wächst allzu gerne auch Unkraut. Das gibt Schimmelpilzen einen guten Nährboden, wodurch die Sporen bereits im Frühjahr in die Pflanzen eindringen. Die Früchte sind dann ungenießbar und andere Pflanzen um die Erdbeere herum auch gefährdet, der nächste Schimmel-Wirt zu sein. *Merkur.de und Wa.de sind Angebote von IPPEN.MEDIA.

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