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Erbsen ernten: So zeigt sich, wann die Hülsenfrüchte reif sind

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Von: Anna Katharina Küsters

Erbsen sind ein leckeres Gemüse, dass schon so manches Wok-Gericht aufgepeppt hat. Ernten lassen sich die Hülsenfrüchte leicht.

München – Im Juli sind die Erntekörbe meist gut gefüllt, denn Obst und Gemüse reifen heran und versorgen Gärtnerinnen und Gärtner mit leckeren, frischen Erträgen. So auch die Erbsen. Wer es geschickt angestellt hat, hat bereits im Frühjahr ausgesät und dann kontinuierlich damit weiter gemacht, denn dann lassen sich die kleinen, grünen Erbsen den ganzen Sommer über ernten. Dabei müssen Gärtnerinnen und Gärtner ein paar Dinge beachten.

Erbsen ernten: So vorsichtig müssen Sie beim Pflücken sein

Bereits ab Ende Mai können im besten Fall und unter den richtigen Wetterbedingungen die ersten Erbsen im Erntekorb landen. In der Regel brauchen Erbsen nur acht bis zehn Wochen, um komplett heranzureifen und eignen sich somit perfekt für Anfänger oder Ungeduldige. Grundsätzlich unterscheiden Expertinnen und Experten laut dem Norddeutschen Rundfunk (NDR) drei Gruppen von Erbsen:

Markerbsen schmecken süßlich und dürfen nur frisch auf dem Teller landen. Palerbsen hingegen eignen sich deutlich besser zum Konservieren und kommen als Trockenerbsen zum Einsatz. Besonders beliebt und bekannt sind Zuckererbsen, bei denen sich auch die Schale mitessen lässt.

Erbsen ernten: So erkennen Sie, wann die Erbsen reif sind

Je nachdem, welche Erbsensorte Gartenfreunde gepflanzt haben, unterscheiden sich die Reife-Merkmale und Reife-Zeitpunkte. So sind im Jahr als Erstes die Palerbsen reif, sie ernten Gärtnerinnen und Gärtner schon ab Ende Mai. Dann folgen die Markerbsen gemeinsam mit den Zuckererbsen ab Ende Juni.

Ob die Erbsen wirklich vom Strauch dürfen, lässt sich anhand ihrer Hülsen erkennen. So müssen die Erbsen in der Hülse schon deutlich erkennbar sein, dann sind sie reif. Warten Gartenfans zu lange mit der Ernte, laufen sie Gefahr, dass Mark- und Palerbsen mehlig schmecken und Zuckererbsen eine faserige Struktur bekommen. Sind die Erbsen reif, brauchen Gärtnerinnen und Gärtner bei ihrem Erntestreifzug einen Korb und ein scharfes Messer. Mit diesem schneiden sie die reifen Erbsenhülsen am Ansatz ab und sammeln sie im Korb. Die Hülsen sind nicht druckempfindlich, sodass Gartenfans nicht viel falsch machen können.

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Erbsen ernten: Zubereitung des Gemüses

Je nach Sorte lässt sich die Hülse der Erbsen mitessen. Haben sich Gärtnerinnen und Gärtner für den Anbau von Zuckererbsen entschieden, lassen sich leckere Gerichte wie asiatische Currys damit aufwerten. Markerbsen und Palerbsen hingegen müssen sich von ihrer Hülse verabschieden, schmecken dann aber besonders lecker als Grundlage für eine kalte Erbsensuppe mit Minze. Außerdem lassen sich Erbsen wunderbar als Bindemittel statt Eiern einsetzten, wenn beispielsweise vegane Gerichte auf dem Speiseplan stehen*. Fällt die Ernte zu üppig aus, ist das kein Problem, denn Erbsen lassen sich sehr gut einfrieren und verlieren ihren aromatischen Geschmack beim Auftauen kaum. Es hilft, die Erbsen vor dem Einfrieren kurz zu blanchieren. *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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