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Dill im Kübel anpflanzen: So gelingt der Anbau besonders gut

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Von: Mattias Nemeth

Ein Topf ist auch ein guter Standort für Dill. Jedoch sollte man ihn gleich richtig setzen, denn Dill verträgt Umpflanzen nur sehr schlecht.

München – Dill gehört wohl in jedes Kräuterbeet. Aber auch im Topf macht das köstliche Kraut eine gute Figur. Der auch als Gurkenkraut bekannte Dill kann im Topf außerdem andere Gemüsesorten beim Wachstum unterstützen.

 Dill im Kübel anpflanzen: So gelingt der Anbau besonders gut

Grundsätzlich können Sie Dill sowohl im Beet als auch im Topf anbauen*. Für beide Varianten braucht Dill einen sonnigen Platz. Der Boden sollte locker und nicht so nass sein. Sand und Kies helfen im Topf bei der Entwässerung. Außerdem sollte der Topf nicht zu niedrig sein. Denn Dill ist ein Pfahlwurzler, die Wurzeln brauchen dementsprechend viel Platz nach unten. Einige Dillsorten brauchen weniger Platz nach unten und sind somit besser für die Topfkultur geeignet. Diese Sorten sind meisten auf der Saatgutverpackung extra gekennzeichnet, wie etwa Farnblättrige Dill, Dukat Dill und auch der Bouquet Dill.

Die Topfanzucht hat den Vorteil, dass Dill dort jedes Jahr wieder hineingesetzt werden kann mit frischer Erde. Im Beet sollte Dill nicht jedes Jahr am selben Standort angebaut werden, da er sonst anfällig für Bodenkrankheiten wird. Dann entwickelt sich der pflegeleichte Dill optimal und erreicht eine Höhe von über einem Meter.

Am besten können Sie die jungen Blätter des Dills vom Frühsommer bis zum Herbst pflücken, wie kraut&rüben berichtet.

Zwei Hände die Dill ernten. (symbolbild)
Dill ist äußerst schmackhaft und kann gut im Topf angebaut werden. (Symbolbild) © Westend61/Imago

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Dill im Kübel anpflanzen: Gute Topfnachbarn

Dill ist sowohl im Topf als auch im Beet ein guter Gemüsenachbar. In Mischkultur mit Möhren, Gurken, Roter Bete, Zwiebeln, Salat und Pastinaken fördert Dill die Keimung des Saatgutes und das Aroma des Gemüses. Dill eignet sich deshalb sehr gut als Mischkulturpartner. Bei sämtlichen Kohlsorten und Roter Bete hält er die Schädlinge ab.

Neben diesen Pflanzen gefällt es dem Dill gut, aber es gibt auch Pflanzen von denen der Dill besonders profitiert:

Dill im Kübel anpflanzen: So vermehren Sie das Kraut

Am einfachsten lässt sich Dill über Samen vermehren. Das eigene Saatgut lässt sich problemlos selbst gewinnen. Sobald die Blütendolden eine braune Färbung zeigen, können Sie diese abschneiden. Dann einfach zum Trocknen kopfüber aufhängen. Das Saatgut sollten Sie an einem trockenen und kühlen Ort lagern. *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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