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Brahmi richtig anbauen: Das Superfood für Ihr Gedächtnis

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Von: Mattias Nemeth

Brahmi ist ein altes, indisches Heilkraut, das hierzulande auch als kleines Fettblatt bekannt ist. In den alten ayurvedischen Lehren wird es zur Stärkung des Gehirns und der Nerven eingesetzt.

München – Brahmi gehört zu der gleichen Familie wie Spinat. Es wächst kriechend über den Boden und ist deshalb vor allem in Hänge- oder Ampeltöpfen ein schöner Anblick. Aber das beste Argument für den Anbau ist die Wirkung auf das Gedächtnis. Dieses soll es nämlich besser unterstützen als Ginkgo und Co.

Brahmi richtig anbauen: Das Superfood für Ihr Gedächtnis

Die seit rund 5000 Jahren populäre ayurvedische Heilkunst in Indien erfreut sich auch in westlichen Kulturen wachsender Beliebtheit, wie kraut&rüben berichtet. Brahmi gehört dabei zu den wichtigsten Heilpflanzen dieser Lehre. Die Triebe des kleinen Fettblattes können in guten Jahren bis zu einem halben Meter lang werden. Dafür sollte man aber im Hinterkopf behalten, dass es eine tropische Pflanze ist. Am besten gedeiht sie bei Temperaturen über 17 Grad, alles darunter gefällt ihr nicht. Deshalb kommt auch nur ein vollsonniger Standort infrage. Der Boden sollte immer feucht gehalten werden, daneben hat sie keine Ansprüche. Wird sie über den Winter als Zimmerpflanze weitergezogen, ist sie mehrjährig. Draußen würde sie die Kälte nicht überstehen. Vermehrt oder überwintert wird Brahmi ganz einfach durch Teilung oder Verjüngung. Hierbei sollten die ausgegrabenen Teilungsableger drei bis vier Tage in Wasser bewurzelt werden.

Die grünen Blätter der Brahmi-Pflanze. (Symbolbild)
Brahmi sieht unscheinbar aus, aber es steckt eine erstaunliche Menge an gesunden Nährstoffen in den Blättern. (Symbolbild) © Manfred Ruckszio/Imago

Brahmi wird ein großes Potenzial bei der Verbesserung der Hirnleistung nachgesagt*. Entsprechende Langzeitstudien laufen noch. Zum aktuellen Zeitpunkt gibt es aber noch keine in Deutschland offiziell anerkannten Studien. Erste Versuche zeigen jedoch eine tatsächliche Verbesserung des Gedächtnisses nach 12 Wochen Einnahme. Dabei wurden täglich 300 Milligramm eingenommen.

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Brahmi richtig anbauen: Das enthält der Gedächtnisbooster

In Brahmi sind einige Nährstoffe in großen Mengen enthalten. So unter anderem:

Es sollte aber nicht zu viel Brahmi zu sich genommen werden, da es sonst zu Nebenwirkungen kommen kann. Schwangere, Kleinkinder, Menschen mit schweren oder chronischen Krankheiten und Menschen, die schwere Medikamente einnehmen, sollten vor der regelmäßigen Einnahme mit ihrem Arzt sprechen.

Brahmi wird am besten morgens oder mittags zusammen mit gesunden, fetthaltigen Lebensmitteln eingenommen, da es ein fettlösliches Superfood ist. Die Wissenschaft ist der Wirksamkeit der Brahmi-Pflanze aktuell auf der Spur und es bleibt spannend, welche Wirkungen in kommenden Studien noch nachgewiesen werden. *24vita.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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